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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landesliga-Frauen brauchen Anlaufzeit

20.03.2018

Bookholzberg Eine heftige Niederlage und einen etwas glücklichen Sieg haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg an ihrem Doppelspieltag erlebt. Beim SV Vorwärts Nordhorn gab es im Duell der Tabellennachbarn nichts zu holen. Die Nordhornerinnen liegen nun nur noch einen Punkt hinter der HSG. Knapp ging es dann beim ASC GW Itterbeck zu. Durch den Sieg verteidigte das Team von Harald Logemann den vierten Platz.

SV Vorwärts Nordhorn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 33:24 (17:15). Das HSG-Team erwischte einen sehr guten Start, die Abwehr stand sicher, und auch in der Offensive spielten die Gäste konzentriert die Chancen heraus. Nach einem Blitzstart lagen die Landkreislerinnen mit 4:1 vorne. Doch Nordhorn kämpfte sich ins Spiel, nutzte Fehler im Spielaufbau der HSG und kam über die erste und zweite Welle zu Toren.

So gab es nach dem 6:4 (12. Minute) durch Frauke Hische eine kurze Torflaute der Gäste, die durch die torgefährlichen Kira Kerperin und Larissa Heck (2) mit drei Toren in Folge zur ersten Führung für die Gastgeberinnen genutzt wurde. Bis zum 14:14 konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen. In den verbleibenden drei Minuten unterliefen der Logemann-Sieben dann drei Abspielfehler hintereinander, was Nordhorn konsequent nutzte.

Als nach dem Seitenwechsel Wiebke Möller von der Nordhorner Abwehr in kurze Deckung genommen wurde, verflachte das Angriffsspiel der Gäste zusehends. Auch in der Deckung fehlte die richtige Abstimmung. HSG-Coach Harald Logemann ärgerte sich über die Höhe der Niederlage: „Wir konnten die Ausfälle besonders in der zweiten Hälfte nicht mehr kompensieren. Nach der kurzen Deckung gegen Wiebke Möller fehlten bei uns die Ideen, um das Spiel weiterhin druckvoll nach vorn zu tragen.“

ASC GW Itterbeck - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 25:27 (12:13). Wie verwandelt trat die HSG am Sonntag zum zweiten Spiel an. Es war von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe mit wechselnden Führungen, doch konnte sich keine Mannschaft im Verlauf der Begegnung entscheidend absetzen. Dabei hätte das Logemann-Team diese Möglichkeit schon gehabt, doch unterliefen der HSG-Offensive in wichtigen Spielszenen einige Male durch technische Fehler Ballverluste, die von den Gastgeberinnen zu Kontertoren genutzt wurden.

Da sich aber die Abwehr der Gäste deutlich verbessert zeigte, lagen sie meist hauchdünn vorne. Besonders Torhüterin Sarah Grützmacher zeigte sich in wichtigen Szenen mit tollen Paraden als großer Rückhalt und wurde so am Ende zur Matchwinnerin. Trotz kleiner Fehler zogen die HSG-Frauen ihr Kombinationsspiel konsequent durch, Frauke Hische im rechten und Nane Steinmann im linken Rückraum sowie auf der Außenposition waren nur schwer zu bremsen.

„Es war eine spannende Begegnung, in der wir den Gegner mit kleinen Fehlern immer wieder im Spiel gehalten haben. Sarah Grützmacher hat uns mit ihren Paraden aber den Rücken frei gehalten. Am Ende war der Sieg natürlich etwas glücklich, aber doch verdient“, sagte Trainer Logemann.

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