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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG-Männer schlagen richtigen Weg ein

03.06.2019

Bookholzberg /Hoykenkamp Sehr unterschiedlich fällt das Saisonfazit bei den Handballern der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp aus: Während die Bookholzberger dank eines guten Endspurts in der Rückrunde am Ende noch souverän den Klassenerhalt schafften, stiegen die Hoykenkamp aus der Landesliga ab.

HSG Grüppenb./Bookh.

Zu Beginn der Spielzeit schien die verjüngte HSG überhaupt nicht in die Spur zu kommen. So zeigte sich das Team von Andreas Müller zunächst nicht richtig eingespielt. Es gab diverse Abstimmungsprobleme, denn die bisher dominierenden Oldies Werner Dörgeloh, Stefan Buß und Marcel Behrens hatten sich aus der Mannschaft verabschiedet und dort große Lücken hinterlassen. Nach acht Spielen rutschte die HSG mit 4:12 Punkten in den Tabellenkeller. Trotzdem ließen sich die Landkreisler nicht aus der Ruhe bringen, sondern arbeiteten konzentriert weiter. Das zeigte Wirkung, denn nach dem 25:25 gegen den TV Dinklage legte die HSG mit vier Siegen in Folge eine beeindruckende Serie hin. Doch dann gab es erneut einen Rückschlag, denn im neuen Jahr fand die Müller-Truppe überhaupt nicht in die Spur und kassierte vier Pleiten in Folge. Knackpunkt war erst das Spiel beim VfL Rastede, wo die Mannschaft endlich ihr Potenzial abrief. Das Zusammenspiel zwischen den routinierten Spielern und den Youngstern klappte ausgezeichnet, und so war es bei dem 36:25-Auswärtserfolg das Signal zur Aufholjagd. Mit einem 13:3 Punktelauf reichte es am Ende noch zu einem tollen sechsten Tabellenplatz.

Coach Müller lobte sein Team: „Ich bin stolz darauf, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Besonders die Youngster konnten sich im ersten Jahr im Seniorenbereich schon sehr gut etablieren und sind eine klare Bereicherung für unser Spiel, das in der nächsten Saison noch besser werden kann.“ Müller selbst wird dann nicht mehr dabei sein, da er als Trainer den Verbandsligisten TV Neerstedt übernimmt. Insgesamt sind die Aussichten aber ausgezeichnet, denn Müllers Nachfolger Stefan Buß steht ein großer Kader von 20 Spielern zur Verfügung, mit denen er bereits am 25. Juni wieder in die Vorbereitung einsteigen wird. „Ich habe viele junge Spieler zur Verfügung, die weiter in die Mannschaft integriert werden sollen“, blickt Buß voraus. Die ersten vier bis fünf Wochen wird er aufgrund der Hallensperre sein Team konditionell vorbereiten, ehe es anschließend für weitere Technik- und Taktikschulung in die Halle gehen wird. Erst am letzten August-Wochenende wird nach einem Trainingslager in Dänemark entschieden, wer zunächst zur ersten Mannschaft gehört.

TS Hoykenkamp

Eine völlig verkorkste Saison endete für die TS Hoykenkamp als Tabellenvorletzter mit dem Abstieg. Schon vor Saisonbeginn lief nicht alles rund: Trainer Lutz Matthiesen hatte selten alle Spieler dabei, und das zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Auch die Trainingssituation war nicht die Beste, denn beruflich, aber auch durch etliche Verletzungen fehlten immer wieder wichtige Spieler. Dadurch mangelte es in den Begegnungen häufig am richtigen Zusammenhalt. In der Deckung wechselten sich starke Phasen mit schwachen Momenten ab. Auch im Angriff war Goalgetter Sebastian Rabe lange Zeit der einzige „Scharfschütze“: Er wurde am Ende mit 220 Treffern viertbester Werfer der Landesliga.

Nach den ersten fünf Begegnung fand sich die Turnerschaft mit 4:6 Punkten noch im Tabellenmittelfeld wieder. Anschließend ging es bergab: Die Hinrunde endete mit 5:21 Zählern, und auch danach fanden die Hoykenkamper nicht in die Spur. Angesichts einer Bilanz von 6:38 war der Abstieg früh besiegelt.

Im Endspurt besann sich Hoykenkamp aber wieder auf das eigene spielerische Potenzial und feierte noch einmal drei Siege. Dabei lag die Quote der insgesamt verwandelten Siebenmeter mit 74,26 Prozent sogar noch über dem Mittel (73,86) aller Landesliga-Teams. Mit sieben roten Karten lag die Turnerschaft hinter Eicken (8) und Nordhorn (7) ebenfalls noch in der Spitzengruppe.

Trotz des Abstiegs zeigt sich Matthiesen für die kommende Saison zuversichtlich: „Wir haben ja auch phasenweise gezeigt, dass wir gegen alle anderen Mannschaften lange Zeit gut mithalten konnten. Da fast die komplette Mannschaft auch für die Landesklasse ihre Zusage gegeben hat, kann unser Ziel eigentlich nur der sofortige Wiederaufstieg sein. Wir wissen aber, dass es angesichts der Konkurrenz schwer wird.“

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