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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Tor macht den Unterschied

12.03.2019

Bookholzberg /Hoykenkamp Spannung bis zum Schluss: Die beiden Landkreis-Teams in der Handball-Landesliga der Männer haben es auf ein Tor ankommen lassen. Während die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem Treffer Vorsprung gewann, sah es bei der TS Hokyenkamp genau anders aus.

VfL Rastede - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 35:36 (20:17). In einer kampfbetonten Begegnung lagen die Gäste sechs Minuten vor dem Ende schon mit 32:35 zurück. Doch mit einer tollen Moral und einer Energieleistung holten sie Tor um Tor auf und Kevin Pintscher sorgte zwei Minuten vor dem Ende mit seinem vierten Treffer für den Ausgleich. Nach einer Auszeit der Hausherren 25 Sekunden vor Schluss hätte Rastede nur den Ball halten brauchen, um einen Punkt zu retten – doch der Angriff wurde fünf Sekunden vor dem Abpfiff überhastet abgeschlossen. HSG-Keeper Jan-Bernd Döhle parierte den Ball und bediente mit einem weiten Abwurf Carsten Jüchter, der den Ball aufnahm und den Ball unter dem Jubel seiner Mitspieler in den gegnerischen Kasten zum Sieg wuchtete.

Es war phasenweise Hektik auf beiden Seiten im Spiel, obwohl das Team von Coach Andreas Müller in der Offensive druckvoll und konzentriert spielte und die Chancen zunächst auch sehr gut nutzte. Knackpunkt war dagegen die Abwehr, denn diese zeigte einige ungewohnte Schwächen. In den ersten zehn Minuten waren beide Teams auf Augenhöhe, doch in der Folge kamen die Gäste mit einigen strittigen Entscheidungen der Unparteiischen nicht zurecht. Das nutzte Rastede, um sich auf 13:10 (20. Minute) abzusetzen und auch zur Pause mit drei Toren zu führen.

Auch nach dem Seitenwechsel kam die HSG nicht richtig in Schwung. So setzten sich die Hausherren scheinbar vorentscheidend auf 28:22 (41.) ab. Dann aber ging ein Ruck durch die Müller-Sieben: Mit kämpferischem Einsatz holte sie Tor um Tor auf. In einer spannenden Schlussphase behielten die Gäste dann die Nerven.

Coach Müller hatte bis zum Schlusspfiff an sein Team geglaubt: „Wir haben versucht, über die gesamte Spielzeit das Tempo hoch zu halten und das ist uns auch gelungen. Als Mitte der zweiten Hälfte erstmals wieder der Ausgleich fiel, war auch da schon mehr möglich“, so der Trainer. Am Ende sei es egal, dass man 35 Gegentore bekommen hat, „denn wir haben eins mehr geworfen als der Gegner.“

FC Schüttorf 09 - TS Hoykenkamp 21:20 (9:9). Der Klassenerhalt rückt für die TS Hoykenkamp immer weiter in die Ferne. Obwohl sich die Landkreisler im Auswärtsspiel beim FC Schüttorf recht teuer verkauft haben, kassierten sie am Ende eine hauchdünne 20:21-Niederlage. Damit vergrößert sich der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter, denn die Konkurrenz konnte am Wochenende wichtige Punkte erkämpfen.

Dabei haderte Coach Lutz Matthiesen besonders in der Schlussphase mit zwei Entscheidungen der Unparteiischen. Nachdem Colin Hörner die Turnerschaft vier Minuten vor dem Ende mit 20:19 in Führung geworfen hatte, versagten die Referees nach Meinung des Hoykenkamper Coaches gleich zwei klare Strafwürfe, mit denen man den Sieg wahrscheinlich in der Tasche gehabt hätte.

Trotzdem zeigte sich Matthiesen mit der Leistung seines Teams weitgehend zufrieden. So war Keeper Gregor Kleefeldt einmal mehr der Rückhalt seines Teams, denn er sorgte mit tollen Paraden dafür, dass die Turnerschaft immer im Spiel blieb. Dafür zeigte man aber im Angriff einige Schwächen. Nachdem sich die Gastgeber bis Mitte der ersten Hälfte auf 7:3 abgesetzt hatten, wurde es nach der Einwechslung von Niklas Lüdeke in der Offensive deutlich besser. Der Rückstand wurde bis zur Pause mit sehenswerten Treffern egalisiert.

Auch nach dem Seitenwechsel stand das Abwehrbollwerk der TS sicher, doch mussten die Gäste weiter einem knappen Rückstand hinterherlaufen – bis zur Führung kurz vor Schluss. „Wir haben in diesem Spiel nur 21 Treffer kassiert, doch haben wir es versäumt, im Angriff die klaren Chancen im gegnerischen Kasten unterzubringen. So werden wir uns nun langsam schon auf die neue Saison vorbereiten, denn es scheint unrealistisch, dass wir die Klasse noch halten können“, so Matthiesen.

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