• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landesliga: Mit Gebrüll in den Meisterkampf

03.03.2020

Bookholzberg Nun wird es aber richtig heiß: Der Meisterkampf in der Landesliga Bremen ist neu entfacht. Zwei Resultate vom Wochenende haben dem Titelrennen weiteren Zündstoff gegeben. Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben das Spitzenspiel beim TV Oyten mit 25:24 (12:9) gewonnen. Und TV Schiffdorf hatte drei Stunden zuvor etwas überraschend beim VfL Fredenbeck III mit 31:32 (15:17) verloren.

Wie war die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel?

Das Trio aus der HSG, dem TV Oyten und dem TV Schiffdorf bestimmte schon länger das Geschehen. Das beste Blatt hatte Oyten mit nur drei Minuspunkten, dicht gefolgt von Schiffdorf mit sechs und der HSG mit sieben. In den direkten Duellen hatte Oyten gleich zweimal (28:21, 24:23) gegen Schiffdorf und auch beim Hinspiel gegen die HSG (28:20) die Nase vorn. Bookholzberg hatte auch gegen das Bremerhavener Team (33:37) das Nachsehen. „Das sind schon beides Mannschaften, die seit Jahren zusammenspielen und enorm konstant sind“, lobt auch HSG-Trainer Stefan Buß.

Mit welcher Taktik ist die HSG ins Spiel gegangen?

In Oyten kam es der HSG insbesondere darauf an, in der Deckung stabil zu stehen. „Der TVO lebt zwar besonders von seiner starken Abwehr“, findet Buß, „aber wir wollten die beiden Haupttorschützen, Robin Hencken und Anton Zitnikov, aus dem Spiel nehmen.“ Daher entschied sich Buß für ein 5:1-System. Als Vorgezogene operierten in erster Linie Norman Lachs sowie Carsten Jüchter. Ihre Aufgabe war es, den Bewegungsradius der beiden Rückraumspieler einzuengen. „Das hat super geklappt“, so Buß.

Wie entwickelte sich das Spitzenspiel in Oyten?

Die ersten 20 Minuten bewegten sich die Teams auf Augenhöhe (7:7). Beide Abwehrreihen diktierten das Geschehen. HSG-Torhüter Jan Kinner hielt überragend. Drei Tore in Folge durch den starken Bennet Krix brachten einen 10:7-Vorsprung. Dieser hatte auch zur Pause Bestand und wurde nach 40 Minuten auf fünf Tore (18:13) ausgebaut. Oyten hielt dagegen und glich 90 Sekunden vor dem Ende aus. Mit der Schlusssirene erzielte Nico Hennemann den Siegtreffer.

Wie schätzt der HSG-Trainer die Situation nun ein?

Stefan Buß bleibt trotz der neuen Situation auf dem Teppich. „Für mich sind Schiffdorf und Oyten die Favoriten. Auch jetzt noch“, sagt der HSG-Trainer. Die Teams seien konstanter als die eigene Mannschaft und würden ihren „Stiefel herunterspielen“. Seine Mannen seien aber dicht dran. „Wir haben eine neuformierte Mannschaft, mussten sieben Spieler neu einbinden, dafür läuft es grandios“, so Buß. Ziel sei ganz klar, die letzten acht Spiele zu gewinnen. „Wir werden definitiv nicht nachlassen“, gibt sich der Trainer kämpferisch, „und abwarten, was noch passiert.“

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2456
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.