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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Neerstedt nimmt Steilvorlage auf

06.03.2018

Bookholzberg /Neerstedt Einen herben Rückschlag hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bei der HSG Osnabrück erlitten und ging in dem Auswärtsspiel mit 23:36 unter. Beim TV Neerstedt nutzte man dagegen die Steilvorlage des vormaligen Tabellenführers GW Mühlen, der beim Schlusslicht SV Höltinghausen mit 26:28 verloren hatte. Durch den 35:28-Erfolg gegen den SV Holdorf übernahmen die Neerstedterinnen in der Handball-Landesliga der Frauen den ersten Platz.

HSG Osnabrück - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 36:23 (17:14). Coach Harald Logemann zeigte sich von der Leistung seines Teams enttäuscht: „Es war die schlechteste Leistung in dieser Saison. Keine Spielerin hat auch nur annähernd Normalform erreicht. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Ausschlaggebend waren erhebliche Schwächen in der Deckung, die das Fehlen einiger Abwehrstützen wie Jana Meenen, Lorena Krause und Joana Oekermann nie kompensieren konnte. Osnabrücks Goalgetterin Carla Nikolaus (13 Tore) schaltete und waltete wie sie wollte.

Auch im Angriff lief man phasenweise neben der Spur, im Spielaufbau gab es etliche Ballverluste, die von den Hasestädterinnen zu Kontertoren genutzt wurden. Dabei lief es im ersten Abschnitt noch einigermaßen rund für die Gäste. Die Landkreislerinnen blieben vor allem mit den Treffern von Wiebke Möller bis zum 14:14 (27. Minute) im Gleichschritt. Danach stimmte aber die Abstimmung in der Deckung der Logemann-Sieben überhaupt nicht mehr.

Den Wiederbeginn verschliefen die Gäste völlig, Osnabrück spazierte förmlich durch die Gäste-Deckung und setzte sich mit einem 7:2-Lauf vorentscheidend ab. Nur noch sporadisch kam die Logemann-Sieben durch Möller, Katja Hammler und Farina Sanders zu einigen Toren, doch konnten sie nicht verhindern, dass Osnabrück kontinuierlich wegzog. „Es war einfach ein gebrauchter Tag, in dem meine Vorgaben kaum umgesetzt wurden“, schüttelte Logemann den Kopf.

TV Neerstedt - SV Holdorf 35:28 (17:13). Einziger Wermutstropfen war, dass die Gastgeberinnen nach einem fulminanten Start einen noch deutlicheren Erfolg vergaben, der sich in einer besseren Tordifferenz gegenüber Mühlen ausgedrückt hätte. Co-Trainer Michael Kolpack zeigte sich mit den kassierten Treffern dann auch etwas unzufrieden: „Wir müssen noch mehr Stabilität in unsere Aktionen bekommen, denn nach so einer klaren Führung darf man sich nicht zurücklehnen, sondern muss konzentriert und bissig weiterspielen. Es fehlt einigen Spielerinnen noch an der mentalen Stärke, den Gegner bis zum Schlusspfiff unter Dampf zu halten.“

Dabei legte Neerstedt los wie die Feuerwehr: Die Deckung stand sehr sicher – und durch schnelles Umschalten über die erste und zweite Welle, aber auch nach tollen Kombinationen wurde die Führung auf 15:5 (19.) ausgebaut. Die Art und Weise, wie die Gastgeberinnen Holdorf bis dahin völlig an die Wand spielten, deutete auf einen Kantersieg hin. Doch nach diesem Vorsprung schlich sich der Schlendrian ein. Mit einem 8:2-Lauf kamen die Gäste bis zur Halbzeit wieder heran. Auch im zweiten Abschnitt fand Neerstedt nicht mehr zur Anfangsform – holte sich aber trotzdem souverän die Tabellenspitze.

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