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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Derby trägt faden Beigeschmack

17.04.2018

Bookholzberg /Neerstedt Das war ein Landkreis-Derby so richtig nach dem Geschmack zahlreicher Fans. Nach einem bis zum Schlusspfiff spannenden und hoch dramatischen Spiel hatte der TV Neerstedt am Ende das nötige Quentchen Glück und kam zu einem etwas schmeichelhaften 24:23 (10:12)-Erfolg bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Dabei sorgten die Schiedsrichter mit etlichen strittigen Entscheidungen im Verlauf der Partie für viel Hektik auf dem Spielfeld und auf den Zuschauerrängen – in der Schlussphase waren sie das Zünglein an der Waage, so dass der Tabellenführer der Handball-Landesliga über zwei wichtige Punkte jubeln konnte.

Unzufrieden zeigte sich HSG-Trainer Harald Logemann nach Spielende: „In einem gleichwertigen Spiel hätten wir es verdient gehabt zu gewinnen. Doch in der entscheidenden Phase haben wir drei schnelle Gegenstöße nicht zu Toren nutzen können.“ TVN-Coach Maik Haverkamp atmete nach Spielende erst einmal tief durch: „Es war nicht einfach, sich an der Linie der Unparteiischen zu orientieren. Am Ende war es für uns ein glücklicher Sieg. Obwohl wir im Spielaufbau und im Abschluss zu viele Fehler gemacht haben, hat das Team an sich geglaubt.“

Dabei hatten sich die Gastgeberinnen glänzend auf das Spiel des Spitzenreiters eingestellt, denn die Deckung zeigte sich schnell auf den Beinen – und mit bissigen Aktionen hatte man den gegnerischen Angriff im Griff. Auch das schnelle Umschalten in die Offensive nach Ballgewinnen gelang sehr wirkungsvoll, denn über die erste und zweite Welle wurden einige einfache Tore erzielt. Dagegen hatten die Gäste besonders im ersten Abschnitt einige Probleme in der Deckung und kamen kaum einmal richtig in ein druckvolles Tempospiel.

Erst nach einer Auszeit von Haverkamp kamen die Gäste besser ins Spiel, besonders die Deckung zeigte sich beweglicher. Nach dem Seitenwechsel häuften sich dann die Hinausstellungen, obwohl das Duell von beiden Seiten zwar mit viel Herzblut, aber doch fair geführt wurde. Turbulent ging es in den letzten vier Minuten zu. Nachdem Wiebke Möller eine Zeitstrafe erhalten hatte, scheiterte Neerstedts Kirsten Kurok mit dem fälligen Strafwurf an der bravourös haltenden Sarah Grützmacher. Auch Annika Bodzian musste für zwei Minuten vom Feld, was Neerstedts Nadja Albes und die starke Nadine Menkens zum 23:22 nutzten.

Katja Hammler gelang 40 Sekunden vor dem Abpfiff vom Kreis noch einmal der Ausgleich, danach gab es erneut zwei strittige Entscheidungen gegen das Logemann-Team. TVN-Spielerin Albes verwandelte 15 Sekunden vor Schluss unter dem Jubel der Mannschaft einen Strafwurf zum entscheidenden Treffer.

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