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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Boßeln, Butterkuchen und Bulldog

06.10.2014

Benthullen Eine ehrenamtliche Meisterleistung boten die Mitglieder des Moor- und Bauernmuseums in Benthullen am Sonntag. Mit viel Sorgfalt war das diesjährige Back- und Boßelfest mit Oldtimer-Treffen vorbereitet worden. Und der enorme Zustrom von Besuchern bewies das rege Interesse an frisch gebackenem Brot, Kuchen und alten Fahrzeugen. Die liebevoll gepflegten zwei- und vierrädrigen Zeitzeugen hinterließen oftmals einen tiefen Eindruck bei Jung und Alt.

Mit ihrem Opel Olympia reisten Waltraut und Karl Heinz Haferkamp aus dem Kreis Diepholz an. Sie hatten sich das 63 Jahre alte Schmuckstück vor 20 Jahren zu Weihnachten geschenkt und fahren seither jeden Sommer auf viele Oldtimer-Treffen. „Die Atmosphäre ist einfach toll, und es macht Spaß, all die Gleichgesinnten zu treffen“, so Haferkamp.

Überall fanden sich Grüppchen, denn jeder erzählt gerne, wie er seinen Oldtimer restauriert hat, welche Besonderheiten er aufweist und wo man damit schon überall gewesen ist.

Auch die Anfang der 50er Jahre von der Firma Hermann Schröder in Wildeshausen gebaute Dreschmaschine wurde von den Treckerfreunden Eversten in Schwung gebracht und erntete reges Interesse.

Das sehr gut bestückte Museum hatte Tür und Tor geöffnet, und fleißige Hände demonstrierten alte Handwerkkünste. So saß Barbara Behrmann am Spinnrad und ließ einen perfekten Faden durch ihre Finger gleiten. Schließlich spinnt sie schon seit 60 Jahren und hat sogar eine Abstellfläche für den Kaffeebecher am Spinnrad installieren lassen. „Wer so viel spinnt, muss es sich schon bequem machen“, so Behrmann.

Draußen, bei der neuen „Alten Schmiede“, wurde wieder kräftig der Hammer geschwungen und das Feuer einer alten Feldschmiede geschürt.

Die Gelegenheit, einmal selber eine Boßelkugel in die Hand zu nehmen, gab es auf dem Hof zwischen Kuchen- und Getränkeständen. Auf der Ziel-, Holper- und Kullerbahn kam es mehr auf Geschicklichkeit als auf Kraft an.

Den geschickten Gewinnern winkte ein Pokal bei dem „Turnier der Besten“.

Heinz-Günther Hartwig vom Moor- und Bauernmuseum war begeistert über die gelungene Veranstaltung im ehemaligen Bauernhaus seiner Schwiegereltern. Die alljährliche Veranstaltung lockt mehr und mehr Teilnehmer und Besucher an und bestätigt das große Interesse an Kultur erhaltenden Veranstaltungen, die Jung und Alt in gemütlicher Umgebung zusammenkommen lassen.

Noch viele Ausstellungsstücke sind auf dem Boden gelagert, und das Museum könnte doppelt so groß sein, so Hartwig. Seit der Gründung im Jahr 1984 kamen die meisten Ausstellungsstücke von umliegenden Höfen und wurden dem Bauernmuseum geschenkt.

„Ganz besonders würden wir uns über weitere Mitglieder freuen“, sagte Hartwig. ->  

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