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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Siegesserie des VfL reißt in Brake

09.10.2017

Brake /Wildeshausen Die Treffsicherheit vom Elfmeterpunkt entschied das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga 2 zwischen dem SV Brake und dem VfL Wildeshausen. Während Norman Preuß (62.) für die Hausherren einen Handelfmeter sicher verwandelte, scheiterte drei Minuten zuvor Lennart Flege für den VfL mit einem Foulelfmeter am Braker Schlussmann Patrick Lahrmann. Brake gewann die Begegnung letztendlich knapp mit 2:1 (1:1) und schloss damit nach Punkten zum Tabellenführer aus Wildeshausen auf.

„Es war ein gutes und spannendes Spitzenspiel. Die Teams agierten mit dem nötigen Respekt. Die Elfmeterszenen waren natürlich mit ausschlaggebend für unseren Sieg“, analysierte der Braker Trainer Gerold Steindor. Das war passiert: Beim Stande von 1:1 kam VfL-Akteur Michael Eberle im Zweikampf mit Dennis Pleus im Strafraum zu Fall. Elfmeter für die Gäste. Lennard Flege scheiterte mit seinem Flachschuss an Lahrmann, der den nicht schwach geschossenen Ball im Fallen abfangen konnte. Steindor ließ wissen: „Wir wussten aus Beobachtungen, welche Ecke Flege bevorzugt.“

Pleus wiederum bestritt die Berechtigung des Elfmeters: „Der VfL-Spieler ist gegen mich gelaufen und über meinen Oberschenkel gefallen.“ Für den VfL war damit die Riesenchance zur Führung dahin. Trainer Marcel Bragula sah es folgendermaßen: „Wäre uns da die Führung gelungen, hätten wir auf Konter setzen können und womöglich gewonnen.“ Nur dass im Fußball ein Spiel nicht im Konjunktiv gewonnen wird, war auch Bragula klar: „Die Saison ist noch jung. Keine der beiden Mannschaften obliegt zu dieser Zeit einem besonderen Druck.“

180 Sekunden nach dem Lapsus von Flege wandelte sich dann Blatt zu Gunsten der Hausherren. Der Linksschuss von Norman Preuß traf VfL-er Niklas Heinrich am Arm. Der Unparteiische Jannik Weinkauf aus Oldenburg zeigte sofort auf den „Punkt“. Preuß behielt im Abschluss die Nerven. Sebastian Pundsack im Tor der Gäste blieb keine Abwehrmöglichkeit. Brake lag mit 2:1 vorn und schaukelte dieses Ergebnis vor gut 250 Zuschauern über die Runden.

Gäste-Innenverteidiger Thorben Schütte schimpfte über das Gegentor zum 1:2: „Wo soll mein Mitspieler bei der kurzen Entfernung so schnell hin mit dem Arm?“ Der VfL drückte in den Schlussminuten mit Macht auf den Ausgleich. Auch Schütte wurde von seinem Coach am Ende mit nach vorn beordert. Fast wäre ihm (89.) der Ausgleich gelungen, doch seine Volley-Abnahme aus kurzer Entfernung flog über die Torlatte. „So eine Chance muss rein“, ärgerte er sich. In der Nachspielzeit fast doch noch der Ausgleich: Schütte köpfte aber aus kurzer Entfernung freistehend in die Arme von Lahrmann.

Bereits im ersten Durchgang warteten beide Teams hochkonzentriert auf Fehler des Kontrahenten, um daraus Kapital zu schlagen. Nach einem Eckstoß von Norman Preuß war es geschehen: Obwohl alle elf VfL-Spieler im Strafraum verteidigten, gelang Andre Jaedtke mit einem Schlenzer aus spitzem Winkeld die Führung für den SVB. Der VfL sprühte zunächst Torgefahr bei Standards aus. Michael Eberle (44.) traf dabei verdient zum 1:1-Ausgleich. Lahrmann hatte verbal vergeblich versucht, vier Mann in die Mauer zu stellen. Mit nur drei Spielern als Block war das Gegentor nicht zu verhindern.

Bragula wechselte seinen torgefährlichen Stürmer Rene Tramitzke erst im Laufe der zweiten Halbzeit ein: „Das war schon richtig so. Nur der Fehlschuss beim Elfmeter hätte nicht sein dürfen.“ Stark beim VfL war Ballverteiler Sascha Görke im Mittelfeld.

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