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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TV Neerstedt beißt sich durch

16.04.2018

Bremen /Neerstedt Wie groß der Druck und die Anspannung gewesen sein müssen, zeigte sich nach dem Schlusspfiff: Im Kreis hüpfend, skandierten die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt am Samstagabend in der Hinni-Schwenker-Halle „Auswärtssieg, Auswärtssieg“. Mit dem hart erkämpften und hauchdünnen 25:24 (13:10)-Erfolg beim Tabellenletzten ATSV Habenhausen II sicherten sich die Neerstedter zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. „Egal wie: Am Ende muss man führen“, brachte es Mario Reiser seinen Mitspielern gegenüber auf den Punkt.

„Es war heute eines der wichtigsten Spiele“, resümierte Neerstedts Teammanager Friedel Schulenberg, für den der neunte Saisonsieg gleichzeitig ein tolles Geschenk zum 67. Geburtstag war. Allerdings räumte Schulenberg mit Blick auf die Tabellensituation ein: „Das reicht noch nicht, einen Sieg brauchen wir aus den letzten drei Spielen noch.“

Und damit dürfte der Teammanager gar nicht so verkehrt liegen, denn zeitgleich gewannen auch die direkten Konkurrenten TSV Bremervörde und SV Beckdorf, so dass im Ligakeller bei der Frage nach den Absteigern weiterhin alles offen ist. „Wir wollen gar nicht rechnen, sondern nur auf uns schauen und versuchen, weiter zu siegen“, meinte Neerstedts Kreisläufer Malte Kasper kämpferisch.

Trainerstimmen

Björn Wolken (TV Neerstedt): „Das war eine Achterbahnfahrt, die an den Nerven gezerrt hat. Die kämpferische Einstellung passte, es war aber auch klar, dass es kein schönes Spiel werden würde. Unseren Jungs war anzumerken, dass die Köpfe etwas blockiert waren. Sie hatten Angst, Verantwortung zu übernehmen oder Fehler zu machen. Ich hoffe, dass dieser Sieg uns Selbstvertrauen für die letzten Spiele gibt.“

Florian Wachsmann (ATSV Habenhausen): „Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison. Die Tabelle lügt zwar nicht, aber wir hatten schon viele Partien wie diese, in denen mehr drin war. Spielerisch war kaum ein Unterschied zu erkennen. Am Ende hat uns ein wenig die Cleverness gefehlt.“

Mächtig kämpfen mussten die Neerstedter bereits im Bremer Stadtteil, um die als Absteiger feststehende Habenhauser Reserve knapp zu bezwingen. „Wir sind nicht so in unser Spiel gekommen. Die Lockerheit und Leichtigkeit haben gefehlt“, meinte Kasper. So waren es im ersten Abschnitt bis zum 8:7 (19. Minute) durchgängig die Gastgeber, die eine Führung vorlegten. Neerstedt glich aber jedes Mal aus und hatte schließlich seine stärkste Phase, als der im Rückraum eingewechselte Jan-Ole Harting mit zwei Treffern sowie Mario Reiser per Gegenstoß die Partie zum 11:8 für Neerstedt drehten (23.). Zu diesem Zeitpunkt hatten auch die 35 mitgereisten TVN-Fans auf der mit insgesamt nur 70 Zuschauern spärlich besetzten Tribüne die Oberhand gewonnen. Mit einem tollen Treffer von Linksaußen erzielte Youngster Paul Schröder den Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt war der Drei-Tore-Vorsprung jedoch schnell wieder verpufft, und beim 18:20 durch den herausragenden ATSV-Shooter Marco Wilhelms schienen die Neerstedter völlig den Faden zu verlieren. Doch die Schützlinge von Trainer Björn Wolken kamen zurück, schafften durch Marcel Kasper (20:20) und Kyan Petersen (21:21/54.) den Ausgleich. Sekunden später gab es eine Schlüsselszene: Der für einen Siebenmeter eingewechselte TVN-Torhüter Kevin Pecht wehrte den Wurf von Lukas Meier ab, im Gegenzug traf Malte Kasper vom Kreis zum 22:21 für die Gäste. In der spannenden Schlussphase blieb es dann ein offener Schlagabtausch. 37 Sekunden vor dem Ende traf Kyan Petersen zum 25:24. Die Chance zum Ausgleich für den ATSV vereitelte Neerstedts Torhüter Hendrik Legler, der gegen Linksaußen Martin Nowakowsky die Ecke zumachte und damit den wichtigen Sieg für den Tabellenneunten festhielt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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