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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Rechte ASV-Seite der „Knackpunkt“

27.11.2017

Brettorf /Ahlhorn Mit diesem schnellen Ende hatten wohl nur die wenigsten gerechnet. Bereits nach einer guten Stunde war am Freitag das 45. Faustball-Derby zwischen dem TV Brettorf und dem Ahlhorner SV in der Bundesliga bereits Geschichte.

„Wir haben sehr gut gespielt, wurden aber auch nicht unter Druck gesetzt“, analysierte Brettorfs Spielertrainer Tim Lemke nach der Begegnung gegen chancenlose Ahlhorner. Seine Mannschaft hatte sich beim bereits fünften Sieg in dieser Saison nicht wirklich strecken müssen. „Wir waren diesmal chancenlos“, musste sein Gegenüber Karsten Bilger vom ASV gestehen. Im Training hatte sich seine Mannschaft eigentlich intensiv auf die Brettorfer Spielweise vorbereitet, zu sehen war davon aber eindeutig zu wenig. „Einzig die Kurzen hatte Tim Albrecht gut im Griff“, hob Bilger hervor.

Überhaupt schien der World Games Sieger der einzige Spieler im ASV-Team zu sein, der sein Können annähernd an den Tag legte. So offenbarte Angreifer Christoph Johannes bei eigener Angabe große Probleme. „Christoph hatte in seinen Schlägen keine richtige Länge“, erklärte Timo Kläner, der gemeinsam mit Lemke und Hauke Spille beinahe jeden Ball abwehrte. „Der TVB hat mit einer bärenstarken Abwehr gespielt und unsere Bemühungen im Keim erstickt“, musste Bilger anerkennen. „Sie haben mit ihrer sicheren Annahme beinahe jeden Ball auf Schuss gehabt“, ergänzte Mats Albrecht, der die herbe Pleite verletzungsbedingt von außen anschauen musste. Ohne ihn war die ASV-Defensive häufig zu spät oder schlecht am Ball. „Unsere rechte Seite wollten wir eigentlich zustellen – das ist uns nicht gelungen. Diese Seite war im Spiel dann der Knackpunkt“, sagte Bilger.

Nicht nur Hauptangreifer Tobias Kläner, sondern auch Malte Hollmann punktete über die rechte Seite nach Belieben. „Malte hat einen sehr guten Zweitschlag gemacht“, lobte Kläner seinen Nebenmann, der nach den taktischen Angaben von Johannes immer mehr in den Fokus rückte. Auch eine zwischenzeitliche 5:0-Führung der Ahlhorner im dritten Satz brachte den TVB nicht aus der Ruhe. „Wenn Tobi und Malte im Spiel sind, ist es schwer, einen Fuß in die Tür zu bekommen“, erklärte Bilger, der Andrej Macht im vierten und Rafael Drenske im fünften Satz zum Debüt im Faustball-Oberhaus verhalf. „Ihnen kann ich keinen Vorwurf machen. Eine härtere Premiere als diese gibt es nicht“, sagte Bilger, der von seinen Spielern vor dem Duell mit dem VfL Kellinghusen nun „Mund abwischen und weitermachen“ forderte.

Lemke entschied sich trotz der deutlichen Führung gegen einen Wechsel im Team. „Ich wollte den Fünfen, die auf dem Feld stehen, Selbstvertrauen für das Berlin-Spiel geben“, erklärte der Spielertrainer seine Entscheidung. Die Hauptstädter sind gemeinsam mit dem TVB nun die einzige Mannschaft ohne Niederlage. „Das wird jetzt wohl der erste richtige Test für uns“, glaubt Tobias Kläner.

Wirklich spannend wurde es für Brettorf nur in der Satzpause. Da fand die Auslosung für den Champions Cup am 12. und 13 Januar statt. „Losfee“ Christian Kläner zog gemeinsam mit Ulrich Meiners, Generalsekretär des Europäischen Verbandes, die beiden Halbfinalpaarungen. Der TVB trifft auf den Schweizer Meister SVD Diepoldsau-Schmitter. Titelverteidiger TSV Pfungstadt spielt gegen den österreichischen Titelträger Union Compact Freistadt.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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