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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TVB macht Traumstart perfekt

13.05.2019

Brettorf /Ahlhorn /Moslesfehn In der 1. Faustball-Bundesliga der Männer marschiert der TV Brettorf nach zwei weiteren Siegen ganz vorne weg. Ungeschlagen ist auch noch der VfK Berlin – dort musste sich der Ahlhorner SV am Samstag mit einer Niederlage abfinden. Ihr zweites Spiel während des Hauptstadttrips gewannen die Ahlhorner beim Aufsteiger Berliner TS.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 2:5 (8:11, 7:11, 8:11, 10:12, 15:14, 11:9, 7:11). Im Landkreisderby am Freitagabend sah es zunächst nach einer ganz schnellen Angelegenheit aus. „Wir hätten auch 5:0 gewinnen können“, meinte TVB-Trainer Klaus Tabke, dessen Team schon mit 4:0 in Führung lag. Die Platzherren zeigten dabei allerdings alles andere als eine enttäuschende Leistung. Das Team von SVM-Coach Bodo Würdemann hielt nach besten Kräften mit, glänzte vor allem in der Abwehr mehrmals mit starken Aktionen und stellte die Brettorfer gerade mit kurz geschlagenen Angriffen häufig vor Schwierigkeiten. „Darauf haben wir uns im Laufe des Spiels aber immer besser eingestellt“, meinte Tabke.

Im fünften Satz ließen die Brettorfer dann aber Matchbälle aus – und brachten die Moslesfehner damit zurück ins Spiel. Auch den sechsten Satz entschieden die Platzherren anschließend für sich, ehe der TVB sich wieder zusammenriss und mit einer konzentrierten Leistung das Spiel für sich gewann. Neben den zwei Punkten freute sich Tabke auch über das geglückte Comeback von Angreifer Vincent Neu sowie das Debüt von Lucas Uken. Der Youngster wurde ab dem vierten Satz für Moritz Cording eingewechselt und machte seine Sache gut.

VfK 1901 Berlin - Ahlhorner SV 5:1 (11:9, 11:5, 6:11, 11:6, 11:6, 11:7). „Es war das befürchtete Ergebnis“, berichtete ASV-Spielertrainer Tim Albrecht. „Berlin stand in der Abwehr gut, war insgesamt die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, meinte Albrecht. Bei strömendem Regen gewann der VfK, der nach der Rückkehr von Nationalspieler Lukas Schubert im Angriff wieder über wesentlich höhere Qualität verfügt, die ersten beiden Sätze. Ahlhorn schaffte zwar den Anschluss, verpasste es aber weiter nachzulegen. „Meistens haben wir bis zur Satzmitte mitgehalten, danach hat sich Berlin aber abgesetzt“, resümierte Albrecht. Im sechsten Satz wechselte er Jan Hermes für Andrej Macht ein – und hatte lobende Worte für den Debütanten: „Jan hat ein paar gute Angaben und Angriffe geschlagen.“

Berliner TS - Ahlhorner SV 1:5 (11:13, 7:11, 11:5, 5:11, 8:11, 9:11). Im zweiten Spiel des Wochenendes ließen die Ahlhorner am Sonntagvormittag nichts anbrennen – wenngleich die Leistung in spielerischer Hinsicht noch „viel Luft nach oben“ ließ, wie Tim Albrecht selbstkritisch meinte. „Das Niveau des Spiels war nicht sonderlich hoch, letztendlich zählt für uns aber nur das Ergebnis. Wir haben über die Erfahrung gewonnen“, so der Ahlhorner Spielertrainer.

TV Brettorf - TSV Hagen 1860 5:2 (7:11, 13:11, 5:11, 11:9, 11:5, 11:9, 11:9 ). Vierter Sieg im vierten Spiel – für die Brettorfer hätte der Auftakt in die Feldsaison nicht besser verlaufen können. „Damit haben wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt, schon fast erreicht“, meinte Tabke mit Blick auf die Tabelle, wo die Brettorfer drauf und dran sind, sich vorzeitig für die Meisterrunde der vier besten Teams zu qualifizieren.

Mit dem TSV Hagen räumten die Brettorfer zudem einen direkten Konkurrenten aus dem Weg. Dabei begann die Partie zunächst nicht optimal, denn mit einem 1:2-Satzrückstand ging es aus TVB-Sicht in die erste Satzpause. „Wir haben uns eingeschworen und weiter an unsere Chance geglaubt“, berichtete Tabke, dessen Mannschaft sich eindrucksvoll zurückmeldete. Im vierten Abschnitt lag Brettorf schnell mit 4:2 in Führung und baute diese auf 7:3 aus. Hagen schaffte noch den 8:8-Ausgleich, doch in der Schlussphase behielt der TVB die Nerven. Durchgang fünf war dann eine klare Angelegenheit – jetzt führten die Brettorfer nach Sätzen mit 3:2.

„Es war ein richtig gutes Faustballspiel mit viel Laufbereitschaft“, meinte Tabke hinterher. Und auch über mangelnde Spannung konnten sich die Zuschauer nicht beklagen. Ihren zweiten Matchball im siebten Satz nutzten die Brettorfer zum Gesamtsieg. „Darauf lässt sich aufbauen“, frohlockte Tabke, in dessen Team sich Angreifer Hauke Rykena und Abwehrspieler Moritz Cording Bestnoten verdienten.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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