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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hagen zeigt in Brettorf mehr Biss

23.07.2018

Brettorf Mit Niederlagen haben der Ahlhorner SV und der TV Brettorf die Feldsaison in der 1. Faustball-Bundesliga Nord abgeschlossen – und damit jeweils für großen Jubel im gegnerischen Lager gesorgt. Ahlhorn unterlag beim TV Voerde mit 3:5 – die Gastgeber sicherten sich so auf den letzten Drücker ihr Ticket für die Deutsche Meisterschaft. Brettorf verlor auf eigenem Platz 1:5 gegen den TSV Hagen – die Westfalen feierten damit den Klassenerhalt.

TV Brettorf - TSV Hagen 1860 1:5 (8:11, 5:11, 11:9, 5:11, 8:11, 5:11). Als Hagens Ole Schachtsiek gleich den ersten Matchball am Sonntagmittag verwandelte, brandete großer Jubel auf dem Spielfeld sowie bei den mitgereisten Gäste-Fans auf. Der Sieg sicherte den Westfalen den Klassenerhalt, in der Abschlusstabelle schoben sie sich mit 10:10 Zählern sogar noch auf den fünften Platz vor dem punktgleichen TV Brettorf. „Über das Ergebnis bin ich schon ein wenig enttäuscht“, sagte TVB-Trainer Klaus Tabke nach der klaren Heimniederlage seiner Mannschaft. Einen Vorwurf machte er der jungen Truppe aber nicht. „Hagen musste heute liefern und hat stark gespielt. Wir wollten zwar, haben es aber nicht auf die Reihe bekommen“, resümierte Tabke.

Vor allem in den ersten beiden Sätzen passte bei den Brettorfern nicht viel zusammen. Zwar konnte der TVB zu Beginn einen 5:7-Rückstand in eine 8:7-Führung drehen, doch danach lief die Tabke-Fünf nur noch hinterher. Erst im dritten Abschnitt, als Malte Hollmann den glücklos agierenden Hauke Rykena im Angriff ersetzte, lief es etwas besser bei den Gastgebern.

Doch nach der Pause dominierten wieder die Gäste, die im Fall einer Niederlage abgestiegen wären. Bezeichnend war gleich der erste Ballwechsel, als Hagens Ex-Nationalspieler Olaf Machelett einen hinter die Bande fliegenden Ball auf artistische Art und Weise rettete. Seine Mitspieler belohnten die spektakuläre Aktion mit einem Punktgewinn, die Zuschauer mit Szenenapplaus. „Hagen war heute den Tick motivierter – das war der Unterschied“, analysierte TVB-Trainer Tabke. Seine Mannschaft konnte auch in den folgenden beiden Sätzen das Ruder nicht mehr herumreißen.

Insgesamt, so hielt Tabke fest, sei er mit dem Saisonverlauf „sehr zufrieden“. „Gerade bei dem jungen Altersdurchschnitt haben wohl die wenigsten damit gerechnet, dass die Jungs so schönen Faustball spielen. Wenn alle weitermachen, könnte etwas Großes zusammenwachsen“, so der Trainer vorausschauend.

TV Voerde - Ahlhorner SV 5:3 (10:12, 11:7, 5:11, 11:4, 11:7, 12:14, 11:8, 11:8). Für den TV Voerde war dieser 5:3-Erfolg das denkbar knappste Ergebnis, das zur DM-Qualifikation reichte. Bei gleicher Satzdifferenz verdrängten die Rheinländer den punktgleichen VfL Kellinghusen nur wegen eines mehr gewonnenen Satzes von Rang zwei.

Trotz der Niederlage waren aber auch die Ahlhorner nicht ganz unzufrieden mit ihrem Auswärtsauftritt beim DM-Teilnehmer. „Es war eine weitere deutliche Steigerung zu den vorangegangenen Leistungen“, meinte ASV-Trainer Karsten Bilger. Beide Teams lieferten sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung ständig wechselte. Dabei verkrafteten die Gäste auch die frühe Verletzung von Mats Albrecht, der bei einer Abwehraktion mit der Hand im Rasen hängen geblieben war. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Bilger. Nachdem sein Team zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen führte, wurde Voerde stärker. Ahlhorn glich noch einmal zum 3:3 aus, hatte dann aber in der Schlussphase trotz einiger Möglichkeiten nicht mehr die Kraft, um das Spiel herumzureißen.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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