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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nichts für schwache Nerven – 5:4

11.02.2019

Brettorf Faustball-Krimi zur Mittagszeit: Gegen den TSV Hagen 1860 feierte Faustball-Bundesligist TV Brettorf am Sonntag einen wichtigen 5:4-Heimsieg (9:11, 7:11, 11:8, 13:11, 11:8, 8:11, 11:9, 10:12, 12:10). Hatten die Brettorfer bereits vor einer Woche die Nerven ihrer Zuschauer beim 4:5 gegen den VfL Kellinghusen ordentlich strapaziert, so ging es auch gegen die Westfalen über die volle Distanz – nur diesmal mit einem erfreulichen Ende für den TVB.

„Zwischendurch war mein Puls schon ziemlich weit oben“, gab TVB-Trainer Klaus Tabke nach dem 2:34 Stunden dauernden Duell gegen Hagen zu. Doch das Zittern hat sich gelohnt. Mit nunmehr 16:10 Punkten und einem hervorragenden Satzverhältnis von 57:38 haben sich die Brettorfer vor dem letzten Spieltag in die bestmögliche Position im Kampf um die DM-Qualifikation gebracht. „Mit einem Sieg in Berlin sind wir durch“, blickte Tabke bereits auf das noch ausstehende Duell am kommenden Samstag beim punktgleichen drittplatzierten VfK Berlin (51:37 Sätze) voraus. Ebenfalls noch Chancen auf die DM-Teilnahme kann sich der VfL Kellinghusen (16:10 Punkte/44:48 Sätze) machen, vorausgesetzt er gewinnt beim TSV Hagen. Die Westfalen (14:12/52:49) sind nach der Niederlage in Brettorf aufgrund des Satzverhältnisses raus aus dem Kampf um die Plätze zwei und drei.

Vor knapp 250 Zuschauern in der Brettorfer Sporthalle schenkten sich die beiden Kontrahenten wie erwartet nichts. Bei den Gastgebern verordnete Trainer Tabke seinem Angreifer Malte Hollmann aufgrund anhaltender Rückenprobleme eine Zwangspause. Für Hollmann agierte Linkshänder Vincent Neu an der Seite von Schlagmann Hauke Rykena. Die Abwehr bildeten Tom Hartung, Hauke Spille und Timo Kläner.

Nach einem 0:2-Satzrückstand steigerten sich die Brettorfer und gewannen die folgenden drei Durchgänge. Dabei lieferten sich die Teams immer wieder spektakuläre Ballwechsel. So geschehen im vierten Satz, als Tom Hartung für eine waghalsige Rettungsaktion den verdienten Szenenapplaus erhielt und sein Team aus einem 9:10-Rückstand noch ein 13:11 machte.

Auch danach ähnelte die Partie einem ständigen Auf und Ab. „Ausschlaggebend war für mich, dass wir in den entscheidenden Phasen unsere Körpersprache wiedergefunden haben und unsere Geilheit auf den Ball größer war“, resümierte Tabke. Bestes Beispiel dafür war schließlich der entscheidende neunte Satz. Hier sprach bei einem 5:7-Rückstand aus TVB-Sicht schon alles für die Gäste. Doch erneut kämpfte sich Brettorf zurück, ging mit 9:8 selbst in Führung und wehrte nach zwei Punkten für Hagen beim Stand von 9:10 einen Matchball nervenstark ab. In der Verlängerung machte Rykena alles klar für den TVB.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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