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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Gemischte Gefühle bei Siegen

14.05.2018

Brettorf /Moslesfehn 2:2 Punkte gab es für die Faustballerinnen des SV Moslesfehn und TV Brettorf bei ihrem Bundesligaspieltag in Bardowick. Während sich TVB-Coach Pascal Osterheider über das verlorene Spiel gegen die Gastgeber ärgerte, sah Till Oldenbostel bei seinen Moslesfehnerinnen eine Verbesserung zum ersten Spieltag.

TSV Bardowick - SV Moslesfehn 0:3 (10:12, 10:12, 6:11). Souverän setzte sich Moslesfehn gegen den Aufsteiger durch. „Gerade im Rückschlag haben wir es sehr gut gemacht, mutig und druckvoll agiert“, hatte Moslesfehns Trainer Till Oldenbostel, bei dem auch die sichere Abwehr überzeugte, kaum etwas auszusetzen.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 2:3 (11:9, 6:11, 11:8, 7:11, 12:14). Wie bereits im letzten Aufeinandertreffen in der Feldsaison 2017 setzte sich der TVB mit 3:2 durch. „In den ersten vier Sätzen hat sich der Wind und der abschüssige Platz ein wenig bemerkbar gemacht“, schilderte Brettorfs Trainer Pascal Osterheider die Platzverhältnisse. Auf der „etwas besseren Seite“ legte Moslesfehn vor, der TVB konterte aber, ehe Moslesfehn sich den dritten Satz holte.

„Eigentlich hätten wir mit 3:1 gewinnen müssen“, ärgerte sich SVM-Coach Oldenbostel, dass Brettorf ein weiteres Mal der Ausgleich gelang. Selber hatte er von seiner Offensivreihe ein erhöhtes Risiko gefordert. „Das hat uns gerade bei Deutschen Meisterschaften häufig gefehlt, weil wir in der Bundesliga nur sehr vorsichtig agieren“, erklärte Oldenbostel seinen Plan. Das hohe Risiko sorgte aber auch für einige Eigenfehler. Statt 3:1 glich der TVB, bei dem das Trio Rika Meiners, Rieke Buck und Karen Kläner die verletzte Angreiferin Laura Marofke vertraten, zum 2:2 aus.

Spielentscheidend war am Ende die Brettorfer Defensive, die im Laufe der Partie kaum einen Ball mehr durchließ. „Allen voran Ida Hollmann, hat extrem stark gespielt“, bekam Brettorfs U-18-Nationalspielerin ein Sonderlob von ihrem Trainer.

TSV Bardowick - TV Brettorf 3:1 (11:7, 8:11, 11:8, 14:12). Nach dem kräftezehrenden Duell gegen Moslesfehn fehlte den Brettorferinnen im anschließenden Spiel gegen die Gastgeberinnen etwas die Kraft. „Leider war es nur ein Sieg an diesem Wochenende, eigentlich hätten wir beide Spiele gewinnen müssen“, ärgerte sich Brettorfs Trainer Pascal Osterheider, dessen Team gleich den ersten Satz verschlief, dann aber noch den zwischenzeitlichen Ausgleich schaffte. „Danach haben wir nicht wirklich konsequent genug gespielt“, so Osterheider. Während der TSV Bardowick aufopferungsvoll kämpfte, schlichen sich im Brettorfer Spiel vermehrt Flüchtigkeitsfehler ein.

Trotz der Niederlage zog Osterheider ein positives Fazit: „Für uns war es mit dem Sieg ein deutlicher Schritt nach vorne. An den Defiziten werden wir in den nächsten Wochen weiter arbeiten.“

Sönke Spille
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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