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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Brettorf quält sich zum Derbysieg

30.01.2017

Moslesfehn /Brettorf Die Faustballer des SV Moslesfehn müssen in der Halle für die 2. Bundesliga planen. Nach Niederlagen im Derby gegen den TV Brettorf (4:5) sowie im Kellerduell beim Tabellenschlusslicht SV Armstorf (3:5) neigt sich das Intermezzo des SVM im Faustball-Oberhaus seinem Ende entgegen.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 4:5 (2:11, 11:7, 1:11, 11:7, 3:11, 11:6, 6:11, 11:8, 12:14). Beide Teams boten den Zuschauern neun Sätze, die unterschiedlicher nicht hätten laufen können. Den besseren Start erwischte der TVB. Während Moslesfehn sich das Leben mit vielen Eigenfehlern selber schwer machte, marschierte Brettorf zu einem deutlichen 11:2. Etwas überraschend bestimmten dann aber die „Mossis“ das Spielgeschehen. Mit eigenem Ball punktete SVM-Angreifer Florian Würdemann immer wieder über die rechte Brettorfer Abwehrseite mit Christian und Timo Kläner. Nach dem erneuten Seitenwechsel gab wieder Brettorf den Ton an, ehe sich das Blatt auch im vierten Abschnitt wieder wendete. Auch danach blieb es ein ständiges Hin und Her mit wechselnden Satzgewinnen. Zum achten Durchgang brachte Brettorfs Spielertrainer Christian Kläner seinen Nachwuchsangreifer Hauke Rykena. Zuspieler Hauke Spille fiel, trotz guter Leistung, den taktischen Maßnahmen seines Trainers zum Opfer. Doch auch die Umstellung brachte wenig. „Wir waren hinten offen wie ein Scheunentor“, gestand Kläner. Moslesfehn kämpfte sich mit 11:8 in den Entscheidungssatz. Und auch hier war es der Aufsteiger, der das Spiel machte. Während bei TVB-Angreifer Malte Hollmann die Kraft merklich nachließ, punktete sein Gegenüber Florian Würdemann – dazu ließ Dominik Lübbers den Brettorfer Angriff mit spektakulären Annahmen immer wieder verzweifeln. Beim Stand von 10:8 hatten die Gastgeber gleich zwei Matchbälle, später noch einen weiteren – alle drei wehrte Brettorf ab. Hauke Rykena, nun auf die Position des Hauptangreifers gezogen, gewann die wichtigen Duelle am Block. Eine Ausangabe von Florian Würdemann sorgte für die Entscheidung zugunsten des TVB (14:12). „Dieses Spiel hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt“, resümierte Moslesfehns Trainer Bodo Würdemann treffend, „ich ziehe den Hut für diese Leistung meines Teams“, lobte er.

SV Armstorf - SV Moslesfehn 5:3 (9:11, 4:11, 11:3, 13:11, 15:14, 11:5, 9:11, 11:5). Zwei Tage nach dem packenden Derby mussten die Moslesfehner beim Tabellenletzten SV Armstorf auflaufen. Die Vorzeichen waren klar: Die Gäste benötigten unbedingt einen Sieg, um weiter auf den Klassenerhalt hoffen zu können. Und der Start verlief mit der 2:0-Satzführung auch noch sehr verheißungsvoll. Danach wurden die Gastgeber jedoch stärker, während bei Moslesfehn die Fehlerquote anstieg. Hinzu kam etwas Pech in den knappen Sätzen – zweimal verlor der SVM in der Verlängerung. Am Ende stand die neunte Niederlage im zehnten Saisonspiel, die wohl den Abstieg besiegelt.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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