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Brettorfer sorgen für große Emotionen

29.09.2015

Großenaspe Als die Brettorfer Jungen den Siegerpokal in den Himmel rissen und den Siegerhit „Deutscher Meister wird nur der TVB“ anstimmten, passierte es: Das Siegerpodest des SV Großenaspe gab den Sprüngen nach und riss die gesamte Mannschaft mit nach unten. Entweder verneigte es sich vor der starken Leistung am Sonntag oder war für feierwütige Brettorfer einfach nicht ausgelegt. Letztendlich war es das einzige Missgeschick der männlichen Jugend U 16 des TV Brettorf an diesem Goldtag – und auch eine Etage tiefer ließ sich der Deutsche Meistertitel im Faustball genauso gut feiern.

Bereits im vergangenen Sommer hatte es die Brettorfer Mannschaft bis ins Endspiel der U16-Meisterschaften geschafft, somit zählte das Team von Trainer-Duo Marc Lange und Dominik von Seggern zum Favoritenkreis im 24 Mannschaften starken Teilnehmerfeld. Bereits am Sonnabend marschierten die TVB-Jungen souverän durch die Vorrunde. Neben Siegen gegen Wickrath (11:6, 11:7), Augsburg (11:5, 11:3), Zainen-Maisenbach (11:5, 11:7) und den Langebrücker BSV (11:6, 11:6) gab es noch ein Remis gegen den TV Wünschmichelbach (9:11, 11:3), das den Gruppensieg aber nicht gefährdete. „Alle acht Spieler sind in der Vorrunde zum Einsatz gekommen und haben eine gute Leistung gezeigt“, lobte das Trainer-Duo.

Im Viertelfinale am Sonntagmorgen räumte Brettorf dann den Ahlhorner SV aus dem Weg. Nach einem umkämpften ersten Satz (11:9), drehte der spätere Deutsche Meister auf und bezwang den ASV im zweiten 11:4. Auch das Halbfinale gegen den SV Kubschütz hatte der TVB jederzeit im Griff. Lob gab es dafür unter anderem von Männer-Bundestrainer Olaf Neuenfeld: „Die Jungs spielen einen richtig starken Faustball. Die Laufwege stimmen, jeder weiß wo er zu stehen hat – das sieht wirklich klasse aus.“ Im Finale stand dem TVB zum Titelgewinn nur noch der TV Vaihingen/Enz im Weg.

Beide Teams standen sich bereits vor zwei Jahren im Endspiel gegenüber, damals noch in der U14 und mit Brettorf als Sieger. Den etwas besseren Start erwischten diesmal die Stuttgarter und führten zwischenzeitlich 7:5 – doch zum Ende des ersten Satzes drehte Brettorf den Spieß um und behauptete sich mit 11:8. Im zweiten Abschnitt spielte sich der TVB dann in einen Rausch. Auch Umstellungen beim Gegner brachten das Team nicht ins Stocken. Mit 10:5 zogen die Brettorfer davon, um sich dann selbst noch einmal zu bremsen. Durch Eigenfehlern verkürzte Vaihingen/Enz auf 9:10 – erst ihren fünften Matchball nutzten die Brettorfer zum umjubelten Meistertitel.

Fast hätten auch die Brettorfer Mädchen die U16-Jungs auf das Podest begleitet. Zwei Unentschieden gegen Spenge und den späteren Deutschen Meister Eibach sowie drei Siege gegen Wiemersdorf, Karlsdorf und Lübtheen bedeuteten zunächst Platz zwei in der Gruppe. Mit konzentrierten Leistungen marschierten die TVB-Mädchen am Sonntag weiter. Mit Siegen gegen Herrnwahlthann (11:6, 11:3) und Wangersen (11:6, 11:8) standen sie im Halbfinale. Gegen Bayer Leverkusen erwischten die Brettorferinnen aber einen rabenschwarzen Start. Mit 2:7 lag die Mannschaft von Klaas Hammer und Karen Kläner in Rückstand, die folgende Aufholjagd kam zu spät (9:11). Im zweiten Satz glich der TVB aber aus (11:9) und hatte im Entscheidungssatz sogar zwei Matchbälle – doch am Ende setzte sich Leverkusen knapp durch (12:14). Im Spiel um Platz drei gegen den TV Jahn Schneverdingen kämpften die Brettorfer Mädchen erneut eindrucksvoll, doch auch hier reichte es nicht (8:11, 11:13).

Auf dem ordentlichen achten Platz landeten die Jungen des Ahlhorner SV. Punktgleich mit Gruppensieger Dahlbruch (beide 7:3) landeten die Blau-Weißen aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses nur auf dem zweiten Platz, zogen nach hartem Kampf gegen den TV Segnitz (9:11, 14:12, 11:8) aber ins Viertelfinale gegen Brettorf ein.

Hier waren die Medaillenträume der Ahlhorner dann ausgeträumt. Der spätere Deutsche Meister bezwang Ahlhorn 11:9, 11:4. Nach zwei weiteren Niederlagen gegen Waibstadt und Wünschmichelbach (beide 0:2) schloss das Team von Achim Kuwert-Behrenz und Frank Börgershausen diese Deutschen Meisterschaften mit dem achten Platz ab.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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