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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Butt jubelte über das Double

03.03.2014

Wildeshausen Double-Gewinner war er nicht nur mit dem FC Bayern München: Auch bei der Sportlerwahl im Landkreis Oldenburg lag Jörg Butt zweimal ganz vorne und ist damit gleichzeitig der prominenteste Sieger in der 25-jährigen Geschichte der gemeinsamen Veranstaltung der NWZ und des Kreissportbundes.

1996 als Torhüter des VfB Oldenburg sowie ein Jahr später, als er bereits für den Hamburger SV in der Bundesliga zwischen den Pfosten stand, wurde Butt zum Sportler des Jahres im Landkreis gewählt. „Solche Auszeichnungen in der Heimat sind natürlich auch rückblickend immer noch etwas Besonders“, erinnert sich der gebürtige Großenkneter, der seit einem Jahr im elterlichen Betrieb arbeitet, gerne zurück. Mit dem FC Bayern München gewann Butt im Jahr 2010 sowohl die Deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal, stand außerdem mit Bayer Leverkusen sowie den Münchenern insgesamt dreimal in einem Champions-League-Endspiel und wurde mit der Nationalmannschaft Vizeweltmeister (2002) sowie WM-Dritter (2010).

Logemann hält Rekord

Rekordsieger bei der Landkreis-Sportlerwahl ist der Ex-Profi allerdings nicht. Dieses Ranking führt der Leichtathlet Bernd Logemann von der LGG Ganderkesee an. Er wurde schon dreimal zum Sportler des Jahres gewählt (1995, 2000 und 2001). „Mein persönliches Highlight in den 25 Jahren war allerdings ein zweiter Platz“, schmunzelt Logemann rückblickend. „Da haben Holger Siebler und ich punktgleich den zweiten Platz belegt – mit nur acht Stimmen Rückstand auf den Sieger Jörg Butt. Das fand ich schon stark“, erzählt Logemann. Der Leichtathlet ist weiterhin aktiv, wenngleich er in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur einen Wettkampf absolvierte. „Allerdings trainiere ich jetzt nicht mehr vier bis fünfmal pro Woche, sondern eher altersgemäß.“

Etwas Besonderes in der Geschichte der Sportlerwahl gelang Mareike Opolka: Die Turnerin des Hundsmühler TV wurde zwischen 1995 und 1997 dreimal in Folge zur Sportlerin des Jahres gewählt. Damit war sie gleichzeitig auch die erste Sportlerin, die den Wanderpokal behalten durfte. „Davon erzählte ich auch heute noch“, sagt Opolka, die mittlerweile in Hannover lebt und im Social Media Management der TUI Deutschland arbeitet. „Für mich hatte die Auszeichnung immer eine hohe Bedeutung, da sie von den NWZ-Lesern getroffen wurde und ich so das Gefühl bekam, dass meine sportlichen Leistungen wahrgenommen und honoriert wurden“, sagt sie. Bis 2004 hat Opolka weiter wettkampforientiert geturnt und Sportakrobatik betrieben. „Erst durch meinen Umzug nach Hannover für mein Wirtschaftsstudium habe ich meine aktive Karriere beendet“, sagt die 32-Jährige, die sich aber mit Laufen und Les Mills Fitnesskursen fit hält.

Faustball-Hochburg

Dass der Faustballsport im Landkreis eine Hochburg ist, wird in 25 Jahren Sportlerwahl ebenfalls eindrucksvoll dokumentiert: Bei den insgesamt 72 Entscheidungen zur Sportlerin, zum Sportler und zur Mannschaft des Jahres lagen 23 Mal Faustballer vorne. „Wir haben natürlich immer auf eine vordere Platzierung gehofft. Bei der jeweiligen Konkurrenz war das aber keineswegs zu erwarten und deshalb überraschend“, erzählen die Sieger der Jahre 1999 und 2000, Ulrich und Edda Meiners. Dabei ist bei Ulrich Meiners, heute Abteilungsleiter des Ahlhorner SV und Präsident der Deutschen Faustball-Liga, eine besondere „Belohnung“ nach seiner gewonnenen Wahl in Erinnerung geblieben: „Ich durfte mit einer Rock’n’Roll-Tänzerin eine kleine Einlage geben. Die hat mich richtig durch die Luft gewirbelt.“

Abgehoben hat auch ein anderer Faustballer und ehemaliger Sportler des Jahres – allerdings mit dem Flugzeug: Lutz Meyer, Jubiläumssieger bei der 15. Sportlerwahl, wohnt und arbeitet seit acht Jahren in der Schweiz. „Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass ich damals nur mit wenigen Hoffnungen zu der Veranstaltung gefahren bin. Faustball genießt im Landkreis zwar einen hohen Stellenwert, fällt gegenüber anderen Sportarten aber doch häufig zurück“, erzählt Meyer. Anders jedoch für das Jahr 2003, denn der frühere Nationalspieler aus Brettorf faustete sich gegen die Konkurrenz durch. Nach einer kurzen sportlichen Pause ist der Abwehrspieler seit Anfang dieses Jahres wieder aktiv: „Ich bin ein erneutes Engagement bei einem Verein in der Schweiz als Spieler und Trainer eingegangen. Kurz gesagt: Der Faustballsport hat mich also nie ganz losgelassen.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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