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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

RADSPORT: „Das ist nur noch eine reine Chemieveranstaltung“

27.07.2007

WILDESHAUSEN „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ – so lautet ein bekanntes Sprichwort. Und in den Profi-Radsport haben die Leute auf der Straße nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Enthüllungen absolut kein Vertrauen mehr. Bei der Tour de France verstricken sich fast täglich neue Fahrer in ein wahres Lügennetzwerk. Nachdem nun auch der in der Gesamtwertung führende Däne Michael Rasmussen aus der laufenden Tour aussteigen musste, hat sich die NWZ in Wildeshausen umgehört, was die Bevölkerung zum Thema Radsport und Doping sagt.

„Das ist doch nur noch eine reine Chemieveranstaltung“ oder „Der primitive Zirkus interessiert mich schon lange nicht mehr“ prägen das Aussagenspektrum. „Da wird doch schon immer betrogen und gelogen. Der Sumpf muss endlich trocken gelegt werden – aber das wird ganz schwer“, meinte Manfred Schnieder. Nach dem von Pfiffen der Zuschauer entlang der Rennstrecke begleiteten Sieg auf der Königsetappe in den Pyrenäen war der 33-jährige Rasmussen, der sich seit Jahren mit Doping-Verdächtigungen herumschlagen muss, von seinem niederländischen Team Rabobank aus dem Rennen genommen und entlassen worden.

Die laufende Tour de France interessiert Alexandra Bruns „gar nicht mehr“. In der Vergangenheit habe sie die Tour „immer mal wieder beiläufig verfolgt, wenn mein Mann sich die Übertragungen angeschaut hat.“ Nach den vielen Dopinggeständnissen und den aktuellen Fällen ist die ganze Geschichte für sie allerdings nur noch „eine Riesensauerei. Die verdienen ein Heidengeld und verkaufen uns für blöd.“

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„Die haben doch schon immer gedopt. Auch Jan Ullrich sollte langsam mal auspacken“, findet Thorsten Wilken, der das aktuelle Tourgeschehen trotz der großen Diskussion und dem Ausstieg der öffentlich-rechtlichen Sender aus der Berichterstattung weiter verfolgt hat: „Spannend und faszinierend waren die Etappen trotzdem – aber das Thema Doping hat man irgendwie immer im Hinterkopf.“

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