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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ganderkesee dreht Pokalspiel

02.05.2019

Delmenhorst Ein verrücktes Fußballspiel hat der TSV Ganderkesee am Mittwochnachmittag noch gedreht: Im Halbfinale des Kreispokals setzte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Schüttel mit 7:6 (3:3/0:3) nach Elfmeterschießen beim Kreisligarivalen TuS Hasbergen durch.

Nach einer Viertelstunde sprach zunächst alles gegen die Gäste. Ganderkesee hatte zwar druckvoll begonnen und direkt zwei gute Chancen durch Byron Lee Garcia (5. Minute) sowie Jordan Porath per Freistoß (6.) erspielt, wurde dann aber eiskalt erwischt. „Wir haben dreimal gepennt“, schimpfte Schüttel über die drei Gegentreffer innerhalb von nur sechs Minuten. Erst klärte der TSV nach einer Ecke nicht konsequent, so dass Jonas Schröder das 1:0 für Hasbergen erzielen konnte (8.). Nur wenige Sekunden später nutzte Jakob Korfmann einen Ganderkeseer Ballverlust direkt nach Wiederanstoß und schob zum 2:0 ein. Und in der 13. Minute erzielte wiederum Korfmann nach ähnlichem Muster auch das 3:0. „Da habe ich schon gedacht, dass es besser wäre, jetzt nach Hause zu gehen“, gab Schüttel zu.

Trotz des Schocks konnten die Gäste bis zum Seitenwechsel weitere Gegentreffer verhindern. In der Pausenansprache appellierte Schüttel an die Einstellung seiner Spieler, stellte die Abwehr außerdem auf eine Dreierkette um. Ein ganz anderes Gesicht zeigte der Tabellensiebte der Kreisliga im zweiten Abschnitt. „Die Jungs haben sich zusammengerissen und endlich Fußball gespielt“, lobte der TSV-Trainer. Der schnelle Anschlusstreffer von Bjarne Walkenhorst, der nach einem Angriff über die rechte Seite mit dem Außenrist ins lange Eck traf (53.), gab zusätzlichen Auftrieb. Per Strafstoß nach Foul an Walkenhorst verkürzte Benny Latwesen nur wenig später auf 3:2 (59.). Jetzt wollten die Gäste mehr, und nach einem Eckball von Fabian Mucker wurden sie mit dem Ausgleich belohnt – wenngleich es in dieser Szene Hasbergens Jakob Korfmann war, der ins eigene Tor traf (78.).

Im Elfmeterschießen hatte Ganderkesee dann auch das notwendige Glück auf seiner Seite. Da bei Hasbergen gleich drei Spieler Nerven zeigten, konnte sich der TSV selbst zwei Fehlschüsse erlauben. Nach Treffern von Latwesen, Steffen Knese und Garcia war es im sechsten Durchgang Dennis Hasselberg, der die Nerven behielt und den TSV ins Finale schoss.

Dort treffen die Ganderkeseer auf den TuS Heidkrug, der sich im zweiten Halbfinale bei RW Hürriyet knapp mit 2:1 durchsetzen konnte.

Das Pokalfinale findet traditionell am Abend vor Himmelfahrt statt. Am Mittwoch, 29. Mai (19.30 Uhr), wird der Platz des VfR Wardenburg zum dritten Mal in Folge Ausrichtungsort des Endspiels sein. „Danach können sich die Vereine wieder um die Ausrichtung bewerben“, erläutert Staffelleiter Thomas Luthardt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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