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Faustball: „Der Siegeswille war unbändig“

21.03.2012

MOSLESFEHN So sehen Sieger aus! Auch wenn Florian Würdemann (14 Jahre), Tom Hinrichs (12), Jarno Becker (12), Oliver Töllner (14), Marcel Osterloh (12) und Nico Würdemann (14) auf ihren großen Triumph angesprochen verlegen lächeln und schüchtern zu Boden blicken, dürfen sich die sechs Faustballer der U 14 des SV Moslesfehn Deutscher Meister ihrer Altersklasse nennen.

„Nun weiß ganz Deutschland, dass Moslesfehn tolle Jugendliche hat“, richtete Werner Albrecht, Vorsitzender des Ortsvereins, beim Empfang im Clubhaus lobende Worte an die Mannschaft von Trainer Bodo Würdemann. „Ihr habt etwas für den Ort getan, nun müssen wir auch etwas für euch tun“, sagte er und stellte einen kleinen Obolus für die Kasse in Aussicht. SV-Vorsitzender Engelbert von der Pütten hob die Teamleistung der „Botschafter der Gemeinde Wardenburg“ hervor. „Ihr habt zusammen gewonnen, nicht als Einzelkämpfer.“

Dabei schien das Finale – zuvor hatte sich Moslesfehn im Halbfinale gegen den VfL Pinneberg knapp durchgesetzt – im bayrischen Elsenfeld gegen den Ost-Club VfL Kellinghusen so gut wie verloren. Den ersten Satz hatten Jarno & Co. bereits abgeben müssen, im zweiten lagen sie 0:5 hinten – ein Satz geht bis elf. „Da haben wir gedacht, dass das Spiel gelaufen ist“, gaben Florian, Nico und Oliver zu. Auch ihr Trainer hatte die Hoffnung auf den Coup schon fast aufgegeben.

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Doch die SV-Youngster kämpften sich zurück ins Spiel – und zum Sieg. „Überragend, der Siegeswille war unbändig. Den Titel haben wir für den Verein, den Ort und die Gemeinde geholt“, würdigte Bodo Würdemann das Aufbäumen seiner Schützlinge. „Uns war klar, dass wir als Norddeutscher Meister einer der Favoriten sind. Aber hier zu gewinnen, davon geht man trotzdem nicht aus.“ Nicht nur die Eltern hätten manche Träne verdrückt, auch er habe erstmals wässrige Augen als Trainer gehabt. Und wo feiert eine U 14 den Meistertitel? Natürlich auf der Rückfahrt bei einer Fast-Food-Kette.

Nach dem aufregenden Wochenende hat die Jungs nun der Schulalltag wieder. Stehen die Mädchen jetzt Schlange und bitten um Autogramme? „Ne, noch nicht“, lautete die Antwort, und wieder wanderte der verlegene Blick auf den Fußboden.

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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