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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Jugend ist das Plus der Dingsteder

05.06.2018

Dingstede Schöner Erfolg für Dingstede: Das Dorf hat beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zum ersten Mal seit etwa 30 Jahren den Sprung in den Landesentscheid geschafft. „So weit sind wir schon eine Ewigkeit nicht mehr gekommen“, freut sich die 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Marion von Seggern. Natürlich wurde der sich immer mehr zum Kulturzentrum entwickelnde „Dingsteder Krug“ von der Jury um den Dezernatsleiter im Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Norbert Wencker (Osnabrück), besucht.

Doch die entscheidenden Punkte dürften die Jugendlichen geholt haben – gerade weil der Fokus des Wettbewerbs stark auf die Zukunft der Dörfer abhebt. Ganz allein ihnen ist es zu verdanken, dass der Dorfteich im Dreieck Kimmer Straße/Alter Postweg/Sandersfelder Straße wieder zu einem richtigen Ententeich geworden ist: Wiebke Hagen, Ramon Stolle (beide Jugendvorstand), Malte Düßmann, Johanna Hundhausen, Sarah Hundhausen, Cedric Popken, Kilian Sandstede und Raja Sandstede. Die Sieben- bis 16-Jährigen sicherten den Zaun am Teich mit Maschendraht, bauten ein Futterhäuschen und einen Unterstand, bevor sie dann vor knapp drei Wochen fünf junge Laufenten in dem ca. 1,5 Meter tiefen Löschteich aussetzten. Die nicht flugfähigen Vögel waren zuvor als Küken von einem Züchter geholt und von den jungen Dingstedern aufgezogen worden, bis das Gefieder sie zu guten Schwimmern machte.

Außerdem stellten die jungen Leute ein selbstgebautes Insektenhotel am Teich auf. Mit dem Erfolg, dass sich nicht nur Enten und Fische im Teich tummeln, sondern auch viele Insekten wie z. B. Libellen das Biotop nutzen. Selbstgemachtes Info-Material, zum Schutz vor Wetter einlaminiert, klärt Besucher über die ganzen Maßnahmen auf. Auf Youtube ist unter den Stichworten Dingstede und Entenfreilassung bald auch ein Video zu sehen. Wiebke Hagen stellte der Jury das ganze Projekt am Ententeich vor.

Zusätzlich wurde von den jungen Dingstedern auf dem alten Osterfeuerplatz des Dorfes ein Blühstreifen als Nahrungsquelle für Bienen angelegt und Unterschlupfmöglichkeiten für Wildbienen und andere Insekten geschaffen. Und damit sind ihre Ideen noch lange nicht aufgebraucht. „Wir wollen Igelhotels bauen im ganzen Dorf verteilen“, verrät Ramon Stolle. Die bestehenden Nistkästen säubern, wenn nötig reparieren oder durch neue ersetzen, steht für die nächste Zeit auch noch auf dem Zettel. Eines ist den Jugendlichen besonders wichtig, wie Wiebke Hagen betont: „Wir kaufen nicht neu, sondern upcyceln lieber.“

Werner Fademrecht
Hatten
Redaktion Wardenburg
Tel:
04407 9988 2731

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