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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schießsport: Schützenbünde besiegeln Fusion

01.02.2020

Dötlingen Mit ihrer Unterschrift unter die neue Satzung des Schützenbundes Wildeshauser Geest (SBWG) haben die Vertreter der Mitgliedsvereine während der Bundes-Delegiertenversammlung in Dötlingen auch formal die Fusion besiegelt. Die Schützenbünde Wildeshausen und Lethe-Huntestrand schlossen sich zusammen. „Damit ist zusammengeführt, was schon einmal zusammen war“, betonte Präsident Jürgen Hasselberg am Donnerstagabend.

Er bat Günther Behrens in die Mitte, der die Fusion maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Zeichen für dieses Engagement überreichte Hasselberg Behrens den Ehrenbrief. Den Beifall dazu spendeten die Delegierten.

Dank gilt auch den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Frank Hohnholt, Karin Senf Wolf, Sybille Pavel, Antje Riese und Ralf Steenken. Sie werden beim Bundesschützenfest in Neerstedt am 22. August geehrt, so Hasselberg.

In 2021 wird der SV Ahlhorn das Bundesschützenfest ausrichten. Im Jahr 2022 feiert der Schützenbund sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird vom SV Neerstedt ausgerichtet. Das Jubiläum wird aber nicht mehr Jürgen Hasselberg leiten. „Bis dahin wird ein Nachfolger im Amt sein. Natürlich bereiten wir dafür alles vor“, versprach der Präsident.

Nicht von Erfolg gekrönt waren die Nachwahlen zum Bundesvorstand. Vakant bleiben die Positionen der Damenleiterin, einer Stellvertreterin und des stellvertretenden Jugendsportleiters. Angesichts fehlender Bereitschaft aus den Mitgliedsvereinen regte Silke Zicht, Vorsitzende des SV Brettorf, an, wegen des hohen Arbeitsaufkommens das Aschermittwochschießen ausfallen zu lassen. Der SV Neerstedt erklärte sich bereit, das Schießen am 26. Februar auszurichten.

Eine Beitragserhöhung des SBWG wurde verworfen. Die Kassenlage sei ausgeglichen, aber es seien auch noch nicht alle Rechnungen bezahlt. Mitglieder im Bogensport Wildeshausen zahlen 0,25 Euro und die Schützenvereine und Schießsportgemeinschaften jeweils 0,50 Euro pro Person.

Vom Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) und Oldenburger Schützenbund (OSB) war Vizepräsidentin Marion Siemer aus Godensholt nach Dötlingen gekommen. Sie hatte die undankbare Aufgabe, für eine Anpassung der Beiträge zu werben.

Zwar leisten die Vereine noch bis 2025 Sonderzahlungen für das Landesleistungszentrum in Bassum, aber auch die regulären Beiträge sollen angepasst werden. Es gehe um die Nachwuchsförderung, Kaderarbeit, neue Waffen, die technische Ausstattung und Gehaltsanpassungen der Mitarbeiter, so Siemer. Daraus ergebe sich ein Betrag von rund 160 000 Euro. Es dreht sich um 1,50 Euro pro Mitglied und Jahr.

Dafür erhielt Siemer starken Gegenwind aus den Reihen der Schützenvereine. Das Hauptargument: Die Vereine sollen immer zahlen, aber bei ihnen komme nichts davon an. Jürgen Hasselberg: „Das muss sich ändern.“

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