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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Dramatik bis zum letzten Ball

02.05.2016

Hude Der über viereinhalbstündige Tischtennis-Krimi in der Jahnhalle blieb für den TV Hude am Sonntagnachmittag ohne Happyend: Die Huder verloren das Relegationsspiel gegen den SC Marklohe und müssen damit die Oberliga nach vier Jahren verlassen.

Dabei hätte die Niederlage aus Sicht der Gastgeber vor 100 Zuschauern nicht unglücklicher ausfallen können: 8:8 hieß es nach Punkten, 32:32 nach Sätzen. Im Ballverhältnis zogen die Huder allerdings mit 577:590 den Kürzeren – gerade einmal 13 Bälle fehlten zum Klassenerhalt. Stattdessen jubelten die im Vorfeld leicht favorisierten Gäste aus dem Landkreis Nienburg, die sich als Vizemeister der Verbandsliga Süd für die Relegation qualifiziert hatten und nun den Aufstieg in die Oberliga feierten.

„Im ersten Moment waren wir schon sprachlos“, beschrieb Hudes Abteilungsleiter Bernd Hedenkamp seine Gefühlswelt, kurz nachdem Felix Lingenau und Christopher Imig das Schlussdoppel gegen Nikolai Marek/Marco Tuve in fünf Sätzen verloren hatten. „Die Mannschaft hat sich aber sehr gut präsentiert und leidenschaftlich gekämpft“, sagte Hedenkamp. Aufmunternde Worte gab es sogar von Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew, der selbst für den TVH in der vierten Mannschaft aktiv ist und das Relegationsspiel live in der Halle mitverfolgte. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, die sich gegen einen unglaublich und nominell wohl stärkeren Gegner großartig verkauft hat. Die Stimmung in der Halle hatte zeitweise Bundesliga-Format, genau wie einzelne Ballwechsel. Dass es am Ende um 13 Bälle nicht gereicht hat, ist nahezu tragisch“, sagte Lebedinzew.

In einigen Partien des intensiven und dramatischen Relegationsspiels, in dem der Schiedsrichter einem Spieler der Gäste sogar die Gelb-Rote Karte zeigte, hätte sogar schon ein Punkt gereicht, und der TV Hude wäre am Ende als strahlender Sieger vom Tisch gegangen. So hatte Daniel Kleinert, für den es das letzte Spiel im TVH-Trikot war, nach einem starken Auftritt im ersten Einzel auch in der zweiten Runde gegen Nikolai Marek die Chance, um in den fünften Satz zu bekommen. In Durchgang vier ließ er allerdings eine 10:6-Führung ungenutzt. Auch Marc Engels hätte den einen in der Endabrechnung fehlenden Satz im letzten Einzel eintüten können, konnte hier aber zwei Satzbälle beim Stand von 10:8 im ersten Durchgang nicht nutzen. „Es waren einfach Kleinigkeiten“, hielte Hedenkamp fest, betonte aber auch: „Man darf nicht vergessen, dass wir in anderen Spielen wiederum viel Glück hatten und Sätze nur ganz knapp gewannen.“

Eines dieser Spiele lieferte Felix Lingenau in der zweiten Einzelrunde gegen Andre Kamischke ab. Der Huder wehrte drei Matchbälle ab und hatte mit 13:11 die Nase vorne. Es war die zwischenzeitliche 7:5-Führung für den TV Hude, der am Ende trotz einer grandiosen kämpferischen Vorstellung mit leeren Händen dastand.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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