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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Drei Teams mit unterschiedlichen Zielen

07.05.2016

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Mit einem Trio ist der Landkreis Oldenburg in der 1. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen auf dem Feld wieder stark vertreten. Neben den beiden etablierten Teams des Ahlhorner SV und SV Moslesfehn kehrte nun auch der TV Brettorf nach elf Jahren Abstinenz ins Feldfaustball-Oberhaus zurück. Ein Teamcheck:

Ahlhorner SV

Die letzte Feldsaison lief für den Ahlhorner SV alles andere als positiv. Statt um die DM-Qualifikation zu spielen, steckte der 17-malige Deutsche Meister der Frauen lange Zeit mitten im Abstiegskampf. Nur Platz sechs stand am Ende der Spielzeit für den ASV zu Buche – zum ersten Mal seit 2000 fand eine Feld-DM der Frauen ohne Ahlhorner Beteiligung statt. Das ist nun abgehakt, nach dem Vizemeistertitel in der Halle richten sich die Blicke im Ahlhorner Team wieder nach vorne. Personell wird sich nichts ändern. Pia Neuefeind, die ihre erste Saison als Hauptangreiferin in der Halle souverän meisterte, wird gemeinsam mit Imke Schröder und Julia Weber das Angriffs-Trio bilden. Dazu setzt Trainerin Edda Meiners auch in der Defensive auf Altbewährtes. Sandra Wortmann, Sarah Reinecke, Jacqueline Zaddach und Janna Köhrmann bilden nun schon seit Jahren eine eingespielte Einheit. Mit Platz drei bei den Stuttgart-Open und dem Turniersieg in Hannover präsentierte sich der ASV zum Start in den Sommer schon einmal in Frühform.

Fazit: Nach dem eindrucksvollen Auftritt bei der Hallen-DM in Selsingen ist mit Ahlhorn auch auf dem Feld wieder zu rechnen. Wenn der ASV nach dem Turniersieg in Hannover jetzt auch den Saisonstart erfolgreich meistert, kann das Ticket zur Feld-DM durchaus gelöst werden.

SV Moslesfehn

Mit der Bronzemedaille kehrte der SV Moslesfehn in der vergangenen Feldsaison von den Titelkämpfen in Hirschfelde zurück. Nach einem durchwachsenen halben Jahr unter dem Hallendach greifen die „Mossis“ nun auf dem Feld wieder an. Helfen sollen dem SVM dabei gleich zwei neue Spielerinnen. Angreiferin Ulrike Schubert wechselt vom Feld-Absteiger VfK Berlin an den Querkanal, und Rückkehrerin Christina Scholte (Abwehr) wird die Mannschaft wieder verstärken. Auch im Trainerteam gibt es Zuwachs. Aus dem Trio mit Manfred Grüning, Frank Kannegießer und Sabrina Ahrens wurde durch den Einstieg von Carsten Bischoff nun ein Quartett. Mit einem breit aufgestellten Kader von zehn ehrgeizigen Spielerinnen stehen dem Trainerteam eine Menge Optionen zur Verfügung, mit denen an die gute Leistung der letzten Feldsaison angeknüpft werden soll. Das Highlight wird die Teilnahme am Europapokal in Jona (Schweiz) sein, bei dem das Team auch auf internationaler Ebene seine beste Leistung zeigen will.

Fazit: Nach Platz fünf in der Halle wollen die Moslesfehnerinnen in dieser Saison richtig angreifen. Im Kampf um einen der DM-Qualifikationsplätze können sie sicherlich ein Wörtchen mitreden, ob es aber tatsächlich reicht, wird sich zeigen müssen.

TV Brettorf

Mit einer äußerst jungen Mannschaft will Aufsteiger TV Brettorf die 1. Liga aufmischen. Insgesamt zehn Jahre dauerte es, bis der TVB im vergangenen Sommer seine Rückkehr in die Feld-Bundesliga feiern konnte. Nachdem auch unter dem Hallendach der Aufstieg gelang, will das Team nun in der höchsten Spielklasse bestehen. Die gesamte Mannschaft stammt aus der Nachwuchsschmiede des TVB, der für seine kontinuierliche Jugendarbeit bekannt ist. Breit aufgestellt ist der Kader in dieser Saison dabei nicht wirklich. Mit Rika Meiners, Laura Koletzek, Karen Kläner, Laura Cording, Neele Meves und dem U-16-Talent Ida Hollmann zählen gerade einmal sechs Spielerinnen zum festen Kader. Als Trainerin konnte der TVB eine erfahrene Bundesligaspielerin gewinnen. Rieke Buck nahm mit dem MTSV Selsingen an einigen Meisterschaften teil und gibt ihre Erfahrung nun an die jungen Spielerinnen weiter.

Fazit: Mit diesem jungen Team kann für den TV Brettorf nur der Klassenerhalt das Ziel sein. Im recht dünnen Kader steht mit Rika Meiners zudem nur eine gelernte Schlagfrau – wenn sie ausfällt, wird es extrem eng. Ganz ohne Zittern wird es wohl nicht gehen, aber mit dem enormen Ehrgeiz ist der Ligaerhalt möglich.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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