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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kreissporttag In Dünsen: Kreissportbund stellt sich neuen Herausforderungen

26.09.2019

Dünsen „Keine Sorge, ich werde weiter kritisch und durchsetzungsstark bleiben“, versicherte Peter Ache nach seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Kreissportbundes Landkreis Oldenburg (KSB). Im vergangenen Jahr hatte er nach 14 Jahren den Vorsitz des KSB an Jörg Skatulla weitergegeben – am Dienstagabend ist Ache beim Kreissporttag von den Delegierten der Sportvereine einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt worden. „Ich freue mich, dass ich dem KSB weiterhin zur Seite stehen kann“, betonte der 59-Jährige, bevor er nach einem Jahr „Pause“ wieder am Tisch des Vorstandes Platz nahm.

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„Auf inhaltliche Arbeit stürzen“

„Es war der erste Tagesordnungspunkt in der ersten Vorstandssitzung nach den Wahlen im vergangenen Jahr, als wir beschlossen haben, Peter Ache für dieses Amt vorzuschlagen“, berichtete Skatulla, der bereits sechs Jahre lang mit seinem Amtsvorgänger im KSB-Vorstand zusammengearbeitet hat. „Ich kenne ihn als durchsetzungsstark und energisch. Und er ist immer mit großem Engagement dabei – darauf kann man sich verlassen“, sagte Skatulla, der seinen ersten Kreissporttag in der neuen Rolle des Vorsitzender souverän meisterte.

Umdenken gefordert

Während der Sitzung forderte Skatulla die Vereinsvertreter auf, sich auf die „Megatrends“ der kommenden Jahre einzulassen. „Wir müssen uns beispielsweise mit neuen Technologien beschäftigen. So könnte man Mitgliedsanträge vielleicht künftig per Smartphone einreichen. Die Technik ist da, wir müssen lernen, sie zu nutzen“, sagte der 50-Jährige. Auch in Sachen Mobilität und Ressourcennutzung müsse ein Umdenken stattfinden.

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Als eine der größten Herausforderungen nannte Skatulla aber die Stärkung des Ehrenamtes: „Lebenslang im Sportverein – das verschwindet immer mehr. Entsprechend müssen wir überlegen, wie wir die Jugendlichen einbinden können. Wir müssen die ehrenamtliche Arbeit ,personengerecht packen’ und attraktiver gestalten.“

Auch Keno Thurau, Vorsitzender der Sportjugend im KSB, berichtete von den Problemen, Jugendliche mit der Vereinsarbeit vertraut zu machen. „Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass die Teilnehmerzahlen bei unseren Veranstaltungen zuletzt rückläufig waren. Von sechs Veranstaltungen im Jahr mussten drei bis vier aufgrund von zu wenigen Anmeldungen abgesagt werden.“ Als Grund dafür vermutet er, dass die Jugendlichen sich nicht mehr auf lange Zeit engagieren und an den Verein binden wollen. Darüber hinaus gewinne der e-Sport immer mehr an Bedeutung. „Daher wollen wir uns im kommenden Jahr genau mit diesem Thema beschäftigen“, kündigte Thurau an.

Beiträge steigen

Für einige Diskussionen sorgte beim Kreissporttag die Beitragserhöhung. Zusätzlich zu der ohnehin vorgesehenen Erhöhung ab dem 1. Januar 2020, schlug der KSB-Vorstand vor, den Beitrag pro Mitglied um weitere 20 Cent anzuheben – das Geld solle dem KSB zu Gute kommen. „Wir haben im Jahr 2018 Rote Zahlen geschrieben. Dieses Defizit wollen wir ausgleichen“, erklärte Skatulla. Mit vier Gegenstimmen und acht Enthaltungen nahmen die Delegierten die Beitragserhöhungen an. Ab Januar zahlen Erwachsene 6,50 Euro, Jugendliche 4,60 Euro und Kinder 2,70 Euro. Grund für das Defizit sind in erster Linie die gestiegenen Personalkosten für neue hauptamtliche Mitarbeiter. „Wir sind die kleinste Sportregion in Niedersachsen und dennoch stellen wir einiges auf die Beine“, betonte Skatulla im Laufe des Abends und dankte an dieser Stelle auch dem Landkreis Oldenburg für seine Unterstützung. „Alle Sportler fangen mal klein an und brauchen Förderung. Wir sind froh, dass wir im Landkreis so viele tolle Übungsleiter und großartige Möglichkeiten dafür haben“, betonte Landrat Carsten Harings.

Grund zur Freude hatte beim Kreissporttag der stellvertretende KSB-Vorsitzende für Sportentwicklung Horst Bokelmann. Er erhielt die goldene Ehrennadel des Landessportbundes von LSB-Vizepräsidentin Maria Bergmann. Mit 16 Jahren wurde Bokelmann Übungsleiter beim Harpstedter TB, darüber hinaus engagierte er sich beim Handball, Fußball und in der DLRG-Ortsgruppe. Von 1992 bis 2006 war Bokelmann HTB-Vorsitzender, seit 2004 ist er Mitglied im KSB-Vorstand.

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Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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