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17.08.2016

Zum Gemeindeschützenfest in Hemmelsberg begrüßten die Schützen nicht nur Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew und den Landtagsabgeordneten Axel Brammer, sondern auch Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz. Dieser sei in seiner Zeit als Gemeindeoberhaupt in Hude den Schützen immer sehr freundschaftlich verbunden gewesen und habe nur einmal beim Gemeindeschützenfest in den 16 Jahren gefehlt, wie der Ehrenvorsitzende des Huder Schützenbundes, Werner Claußen, feststellte. Der Schützenbund hatte Jahnz schon früher ehren wollen, das hatte aber nicht geklappt. Deshalb gab es jetzt eine Urkunde, die Jahnz als Ehrenmitglied ausweist, dazu Wein und eine grüne Schützen-Krawatte. Werner Claußen, der in der Amtszeit von Jahnz noch Vorsitzender des Schützenbundes war, überreichte die Präsente gemeinsam mit dem amtierenden Vorsitzenden des Gemeindeschützenbundes, Andreas Linke, vor der großen Kulisse von rund 400 angetretenen Schützen und Spielleuten.

Geehrt wurde vom Gemeindeschützenbund an diesem Tag auch Erwin Meyer vom gastgebenden Schützenverein Altmoorhausen-Hemmelsberg. Es ist Tradition, dass der Schützenbund jedes Jahr einen Ehrenamtspreis vergibt. Meyer ist 55 Jahre aktiv im Verein. Er war neun Jahre Vorsitzender, lange Jahre zuvor Kassenwart und 20 Jahre Hauptmann. Schützenbundvorsitzender Andreas Linke und Bürgermeister Holger Lebedinzew gratulierten zu der Auszeichnung.

Insgesamt verlief das Gemeindeschützenfest in Hemmelsberg sehr erfolgreich. Es habe viele positive Rückmeldungen gegeben, sagte der Hemmelsberger Vorsitzende Karl Claußen. Gut angekommen sei auch das Menschenkicker-Turnier am Sonnabend auf dem Festplatz. Acht Mannschaften traten an. Sieger wurde die dritte Mannschaft der Wüstinger Herren, vor den Linteler und den Hemmelsberger Schützen.

Viele Pokale sind es, die die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hude im Lauf der Jahre gesammelt haben. Der Großteil stammt von Leistungswettbewerben, bei denen die Huder Wehr oft erfolgreich war. Dazu zählen Kreisfeuerwehrtage, Bezirksentscheide, Landesentscheide und Wettbewerbe der Alterskameraden.

Um diese Erfolge zu würdigen, wurde ein Großteil der Pokale nun in der Vitrine des Unterrichtsraumes im Feuerwehrgerätehaus untergebracht. Vorher wurden die Pokale noch von vielen fleißigen Helfern auf Hochglanz poliert. Auch Partnerinnen und Kinder der Feuerwehrkameraden unterstützten die Aktion. Beim gemeinsamen Polieren erinnerten sich die Helfer an viele Momente und lustige Begebenheit. Unter der Leitung von Horst Henning wurden die großen und kleinen Glanzstücke an ihre neuen Plätze gestellt. Der ausgefallenste Pokal ist wohl die erfolgreiche Platzierung bei einer Mini-Playback-Show, aber auch Trophäen von Fußballturnieren und Schützenvereinen fanden neue Plätze.

Im Anschluss an die Aktion saßen Kameraden und Angehörigen am Grill zusammen und erzählten sich die Geschichten der Pokale.

In aller Herrgottsfrühe, um 5.30 Uhr, starteten Hilko Finke und Frank Tell aus Hude sowie Rita und Gerd Claußen aus Wüsting zur Sonnenaufgangstour der Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen. Um 6.06 Uhr ging die Sonne dann auch wirklich auf. Dieses Ereignis konnten die vier Radfahrer unterwegs am Bornhorster See genießen.

Von dort aus ging es dann mit Rückenwind durch Rastede, Jaderberg, Varelerhafen und Diekmannshausen nach Seefeld. In der Seefelder Mühle hatten die Tourteilnehmer zu 10 Uhr ein kräftiges Frühstück bestellt, das sie nach rund 70 geradelten Kilometern mit gutem Appetit genossen.

Weiter ging es über Stollhamm nach Abbehausen, wo die Radfahrer das historische Kaufhaus besichtigten und sich danach auf den Weg zum Bronzezeithaus in Hartwarderwurp machten, das sie um 12.30 Uhr erreichten. Hier konnten sie an einer spontan angebotenen Führung teilnehmen.

Anschließend ging die Tour auf dem Weserradweg weiter durch Rodenkirchen und Brake nach Elsfleth zu einer Kaffeepause. Auch der restliche Weg über Huntebrück, Neuenhuntorf, Holle und Oberhausen wurde trotz reichlich Gegenwind bei guter Stimmung gemeistert.

Insgesamt waren die Radfahrer (die Pausen nicht mit eingerechnet) zwölf Stunden unterwegs und haben dabei 145 Kilometer zurückgelegt.