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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Brett zum Kennenlernen

14.01.2017

Kirchhatten Kartoffelmehl. Ohne Kartoffelmehl geht bei einem ordentlichen Jakkolo-turnier gar nichts. Das feine Pulver verleiht den Brettern erst die nötige Glattheit, damit die Holzscheiben richtig rutschen. Backpulver? Da rümpft Jakkolo-Experte Horst Köster skeptisch die Nase. „Wenn die Hände feucht werden, könnte das klumpen“, sagt er. Entsprechende Erfahrungen hat so mancher Turnierausrichter schon in der Vergangenheit mit alternativen Pülverchen gemacht.

Nur mit Kartoffelmehl

Es wird also Kartoffelmehl geben, wenn am 12. Februar im Kirchhatter Schützenhof, Dingsteder Str. 27, eine besondere Premiere über die Bühne geht: die allererste Hatter Ortsmeisterschaft im Jakkolo. Ideengeberin ist die Kirchhatter Ratsfrau und Ratsvorsitzende Katja Radvan. „Ich möchte dazu beitragen, dass die Hatter Ortschaften sich näher kommen“, sagt sie. Ein Turnier in freundschaftlicher Atmosphäre, an dem alle 16 Ortschaften der Gemeinde vertreten sind, wäre dafür eine gute Gelegenheit.

Die Gemeinde Hatten hat nicht nur 16 Ortschaften, sondern auch 16 Bezirksvorsteher und fast immer auch einen Stellvertreter. Als Ende 2016 Norbert Klüh und sein Stellvertreter Friedhard Lüschen für Kirchhatten I vom Rat in das Ehrenamt befördert wurden, gab es für Verwaltung und Rat einen erhellenden Moment. Kaum jemand wusste ganz genau, wo eigentlich Kirchhatten I beginnt und endet. So soll die 1. Hatter Ortsmeisterschaft neben dem sportlichen Wettkampf und Spaß auch etwas für das gegenseitige bessere Kennenlernen leisten, hoffen die Organisatoren.

Einfache Grundregeln

Gespielt wird mit 30 Scheiben. Ein Spiel hat maximal drei Durchgänge und endet auch, sobald alle Scheiben im Ziel sind.

Scheiben sollten möglichst gleich auf alle vier Punktefächer verteilt werden.

Im Ziel sind nur die Scheiben, die die Vorderkante des Wurfschlitzes in vollem Umfang überschreiten.

Nicht ins Ziel gelangte Scheiben werden im nächsten Durchgang erneut gespielt (Quelle: jakkolo.de).

Zusammen mit Horst Köster, der schon viele Turniere national und international organisiert hat und dabei auch für die Deutsche Krebshilfe Erlöse einspielte (bisher über 300 000 Euro), und Hattens Bürgermeister Christian Pundt wurde die Idee nun in die Tat umgesetzt.

Am 12. Februar soll im Saal des Schützenhof Kirchhatten ab 13 Uhr auf 25 Bretter parallel gespielt werden. Jede Ortschaft kann maximal zwei Teams stellen, von denen das jeweils beste nach der Vorrunde weiterkommt. Vier Spieler sind pro Mannschaft erforderlich (Startgebühr 20 Euro), jeder Teilnehmer wird fünf Spiele pro Runde absolvieren. Nach der Vorrunde geht es im K. o.-System weiter, das Finale ist gegen 16.45 Uhr geplant.

Die Turnieraufsicht übernimmt Horst Köster und sein Team, Veranstalter ist der Verein Kultur & Tourismus Hatten. Gespielt wird um den Pokal der Schirmherrin Katja Radvan. Damit auch genug Spieler dabei sein werden, haben die Initiatoren sich mit den Bezirksvorstehern abgestimmt. Sie erhalten die Aufgabe, die Spieler aus ihren Ortschaften zu Teams zu formen.

Bei den Bezirksvorstehern, beim Bürgermeister, bei Katja Radvan oder bei Horst Köster können sich auch Spieler anmelden, die gerne dabei sein möchten. Köster zerstreut dabei mögliche Berührungsängste: „Es ist kein Problem, wenn jemand noch nicht oder wenig gespielt hat. Das Spiel ist schnell zu lernen.“ Einzige Bedingung: Die Spieler müssen in dem Ort wohnen, für den sie an den Start gehen.

Erlös wird geteilt

Mitspielen werden auch ein Team des Hatter Gemeinderates und ein Team der Gemeindeverwaltung. Melden sich weniger als 20 Mannschaften an, können zwei Teams pro Ortschaft starten. Hier gilt dann die Reihenfolge der Anmeldungen bei der Zuteilung der Startplätze.

Der Erlös aus dem Turnier geht je zur Hälfte an die Deutsche Krebshilfe und an den Verein Kultur & Tourismus Hatten. Fragen können an folgende Mailadressen gesendet werden: vieler-bargfeldt@hatten.de; info@katja-radvan.de oder koester.jakkolo@t-online.de

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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