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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Heimsieg der Leidenschaft

09.02.2015

Neerstedt Das Bild, das sich nach dem kräftezehrenden Heimspiel gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Mannschaftskabine bot, beschrieb Dag Rieken so: „Alle waren völlig platt!“ Der Trainer des Handball-Oberligisten TV Neerstedt war hingegen stolz auf seine Mannschaft, die am Sonnabend mit einer Rumpftruppe die „Schwäne“ überflügelte und vor 120 Zuschauern mit 34:29 (13:15) ihren dritten Sieg in Folge feierte.

„Es war ein Sieg des Willens, der Leidenschaft und der Kampfkraft“, betonte Rieken nach dem Schlusspfiff und lobte seine gesamte Truppe für ihre aufopferungsvolle Leistung. „Wir hatten vor dem Spiel schon gesagt, dass die Mannschaft gewinnen wird, die den größeren kämpferischen Einsatz zeigt“, so der Neerstedter Trainer weiter. „Das haben die Jungs vor allem in der zweiten Halbzeit exzellent umgesetzt.“

Dabei sah es lange Zeit nicht wirklich nach einem Erfolg der Gastgeber aus, bei denen Malte Kasper, Tim Schulenberg und Björn Wolken fehlten. Torben Kruse sowie Torhüter Christoph Kuper waren angeschlagen und saßen zunächst auf der Bank, wo Rieken und sein Trainerkollege Kai Freese gerade einmal zwei Alternativen für das Feld hatten. „Umso höher ist am Ende der Sieg anzurechnen“, lobte der TVN-Coach.

Die Neerstedter spielten über 60 Minuten eine mannbezogene 5:1-Deckung, wobei Bastian Carsten-Frerichs die Kreise von HSG-Torjäger Andreas Swalkiewicz einschränkte. „Die Abwehr hat super gearbeitet“, sahen Rieken und Freese ihre taktische Maßnahme bestätigt. Immer wieder kamen die Neerstedter zu Ballgewinnen, aus denen sich auf der Gegenseite per Gegenstoß oder auch aus dem Positionsspiel heraus Chancen entwickelten. Das einzige Manko an diesem Abend: die hohe Fehlerquote. Ungewohnt viele technische Fehler sorgten dafür, dass eine anfängliche 3:1-Führung zu einem 6:8-Rückstand wurde (15. Minute). Diesen zwei Toren liefen die Hausherren bis zur Halbzeitpause hinterher.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die HSG sogar auf 17:14 (Swalkiewicz/32.), doch dann kamen die Neerstedter immer stärker auf. Eine Überzahlphase nutzte der TVN konsequent und machte aus einem 18:20 ein 21:20 (Marcel Kasper/40.). Per Gegenstoß erhöhte Carsten-Frerichs auf 25:23 (46.), doch Schwanewede glich wieder aus (25:25).

Anschließend folgte die wohl stärkste Phase der Neerstedter. Dabei kam ihnen die offensiver werdende Abwehr der HSG durchaus entgegen, denn in 1:1-Aktionen setzten sich nun Torben Kruse und Marcel Kasper immer wieder durch und hatten großen Anteil daran, dass der TVN bis auf 31:26 (56.) davonzog. „Das war die Vorentscheidung“, wusste auch Rieken. In den verbleibenden Minuten verwaltete der Tabellenvierte seinen Vorsprung geschickt

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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