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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kegelklub: Ein Stück Stadtgeschichte erlebt

30.01.2017

Wildeshausen Am 27. Januar 1967 entschloss sich eine Runde Gleichgesinnter, den Kegelklub „Loop to“ in Wildeshausen aus der Taufe zu heben. Am Freitagabend wurde das aus Sicht der Kegelbrüder historische Datum mit einem Essen und mit Partnern gebührend im Wildeshauser Hof gefeiert und natürlich der eine oder andere Rückblick zum 50-jährigen Bestehen gehalten.

Wie so vieles in der Stadt Wildeshausen, begann auch diese Geschichte während einer Versammlung der Wildeshauser Schützengilde. Himmelfahrt 1966 setzten sich Gerd von Garrel, Ewald Jüchter, Rudolf Reuter und Lothar Janotta dafür ein, den Kegelklub „Loop to“ zu gründen. Die Idee fand Anklang. Auch bei Werner Kuck und Bernd Iken, die schnell zu der Runde hinzustießen.

Am Freitag vor 50 Jahren fand die Gründungsversammlung statt. Ziel: Ein Klub von Freunden für Freunde, das Betreiben von Kegelsport und Pflege der Geselligkeit. Diese drei Grundsäulen der gemeinsamen Kegelrunden haben noch heute Bestand.

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Gerd von Garrel war an diesem Abend im Wildeshauser Hof ein besonderer Gast, denn der ehemalige Präsident sollte im Rahmen der Jubiläumsfeier zum Ehrenpräsidenten ernannt werden. Davon wusste er aber noch nichts. Umso größer die Überraschung für den 81-Jährigen aus Friesoythe. Neben Garrel waren aber auch Ewald Jüchter, Werner Kuck und Bernd Iken, die schon zur Gründung vor 50 Jahren im Klub eintraten, dabei.

Eine angenehme Aufgabe für den jetzigen Präsident Stefan von Elbwarth, dessen Stellvertreter Hans-Henning Sturm und Schatzmeister Peter Goedeke, die heute die Geschicke des Kegelklubs leiten.

In den vergangenen 50 Jahren sind Mitglieder gegangen und hinzugekommen. Heute besteht „Loop to“ aus zwölf Kegelbrüdern, die in den letzten 20 Jahren so zusammen geblieben sind. Einmal im Jahr wird der „Preis der Gründungsmitglieder“ im kegelsportlichen Wettkampf ausgekegelt. Dazu musste das Klublokal mehrfach gewechselt werden.

Die Idee zur Gründung war damals entstanden, als Peter Stegemann ankündigte, in seinem Hotel an der Westerstraße eine Kegelbahn zu bauen. Bis 1971 hatten die Kegelbrüder hier ihr Domizil, um dann in das Soldatenheim, das spätere Haus Burgberg, umzuziehen. Als hier die Türen geschlossen wurden, zog der Kegelklub 2005 in das Restaurant Wolters bis zum Abriss um. Seit Januar 2016 treffen sich die „Loop to“-Kegelbrüder nun bei Hugo Eylers am Grünen Weg.

Damit sind die 50 Jahre auch eng mit der Stadtgeschichte in diesem Zeitraum verbunden, in dem sich vor allem die Gastronomie stark veränderte.

Die Geselligkeit kam in dem halben Jahrhundert natürlich keinesfalls zu kurz bei der Männerrunde. Jährlich wird ein mehrtägiger Kegelausflug in die nähere und weitere Umgebung unternommen. Touren nach Budapest, Oslo und Göteborg gehörten dazu, aber auch viele gemeinsame Ausflüge innerhalb Deutschlands an die Flüsse der Wein-Metropolen bis hin zu Städten wie Berlin, München, Dresden, Leipzig und anderen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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