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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Wochenende im Zeichen des Sports

01.08.2016

Wildeshausen Akrobatische Tänzerinnen, historische Momente, launige Reden und jede Menge Ehrungen: Die I. Wildeshauser Sport-Gala wartete am Freitagabend im Festzelt am Krandel mit einem bunten Programm auf. Eingegliedert war das Großereignis in das Festwochenende zum 125-jährigen Bestehen des VfL Wittekind Wildeshausen.

Auch wenn die Besucherzahl mit 420 Gästen etwas unter den Erwartungen blieb, tat das der Stimmung im Festzelt keinen Abbruch. An „Dr. Bingo“ Michael Thürnau vom NDR und Torsten Koschnitzke war es, das Event zu moderieren. Dass die beiden sich schon von der Stadtwette vor vier Jahren kannten, wurde schnell klar: „Als die Wildeshauser damals die 1000 Euro von NDR 1 gewonnen haben, sind sie leichtsinnig geworden und haben angefangen, ein Loch in der Pagenmarsch zu graben“, begrüßte Koschnitzke seinen Mitmoderator.

Der wiederum fand es mutig, dass man ihn als bekennendes Schwergewicht gerade für eine Sportveranstaltung gebucht habe. In diesem humorvollen Ton ging es weiter, und donnernder Applaus brandete auf, als Koschnitzke den VfL-Vorsitzenden und „Paten von Wildeshausen“ Wolfgang Sasse begrüßte.

An Sasse war es, den zweitältesten Verein im Landkreis mit seinen 1850 Mitgliedern mittels eines von Torsten Timm gedrehten Imagefilms kurz vorzustellen. Deutlich wurde dabei die Spannbreite des Vereins, dessen jüngstes Mitglied, Marlea Biernoth, einen Monat alt ist, während der älteste VfL-Sportler, Hans Spille, 1914 geboren wurde.

Diese Vielfalt würdigte auch der Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung, Bürgermeister Jens Kuraschinski. Er dankte dem zweitgrößten Verein in der Stadt nach der Gilde für dessen hervorragende Integrationsarbeit. Auch als der VfL wegen des Flüchtlingsansturms auf die Sporthallen verzichten musste, habe der Verein diese Herausforderung souverän und kreativ gelöst.

Diesem Lob schloss sich Peter Ache vom Kreissportbund an. Er stellte die Bedeutung des Ehrenamtes heraus, das keinesfalls als „Deppentum“ für selbstverständlich gehalten werden sollte.

Auf den Einsatz des VfL für „blühende Bewegungslandschaften“ ging Lutz Alefsen, Vizepräsident des Niedersächsischen Turnerbundes, in seiner Rede ein. In einer Zeit, in der wie viele andere Bäume gerade auch der Purzelbaum vom Aussterben bedroht sei, setzten die Wittekind-Sportler hier seit 125 Jahren ein starkes Gegengewicht. Dafür verliehen er sowie die Vorsitzende des Turnkreises, Monika Schmincke, dem Verein die „Walter-Kolb-Plakette“. „Ihr seid jetzt in einem exklusiven Club“, betonte Alefesen, bevor er sich mit einem Purzelbaum verabschiedete.

Ein Gänsehaut-Moment folgte, als mit Hanna Hartmann (geb. Heinemann) und Anneliese Kröger (geb. Reuter) zwei Deutsche Meisterinnen von 1949 die Bühne betraten. Mit ihren Mitstreiterinnen Helga Willers (später Brandon) und Gunda Behrens (später Rogge †) hatten sie seinerzeit in Braunschweig für den VfL die 4 mal 100 Meter-Staffel der Juniorinnen gewonnen. An Anneliese Nordmann, Vorsitzende des VfL-Ehrenrates, war es neben Sasse und dem stellvertretenden VfL-Vorsitzenden Günter Lübke, Blumen sowie eine Spirituosenflasche zu überreichen, die das Bild der vier jungen Mädchen von damals zierte. Zudem verlas Lübke ein Grußwort von Helga Brandon, die inzwischen in den USA lebt.

Viel Applaus gab es auch für die Show-Acts der Gala. Musical-Sängerin Neele-Stina Ahlers glänzte mit Hits wie „Big Spender“ und „Valerie“, die Green Spirits von der TSG Hatten-Sandkrug zeigten bei ihrem akrobatischen Tanzauftritt, dass sie zurecht Deutsche Meister sind, und auch die VfL-Kinder, die mit der alten Vereins-Fahne einmarschierten, ernteten für ihren Auftritt samt Schwungtuch und Luftballons viel Applaus.

Mit der Band „Live Sensation“ ging die Party anschließend noch bis in die frühen Morgenstunden weiter.

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Eine Bilderstrecke zur Sportler-Gala finden Sie unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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