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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: A-Jugend schnuppert Bundesliga-Luft

29.08.2017

Emsdetten So langsam kann es losgehen: Ein tolles Handball-Vorbereitungsturnier hat die männliche A-Jugend der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Wochenende abgeliefert. Beim 32. Emsdettener Wanne-Salming Cup präsentierten sich die Bundesliga-Aufsteiger von Trainer Stefan Buß in guter Form. „Es war ganz ordentlich“, meinte auch der Coach. „Wir haben dazu gelernt, andere Bundesligisten gesehen – es war ein positives Turnier.“

Einzig auf Rückraumakteur Carsten Jüchter musste Buß verzichten: Jüchter hat sich an der linken Hand den Finger gebrochen und fällt für sechs bis acht Wochen aus.

Im Turnier, in dem in drei Gruppen jeweils fünf Mannschaften aufeinandertrafen, ging es für die HSG am Samstag zunächst gegen den Bundesligisten Bergischer HC. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Buß. Doch am Ende habe sein Team drei, vier Fehler mehr gemacht und der Gegner habe diese Unstimmigkeiten ausgenutzt, so dass der BHC knapp mit 14:12 gewann. „Es war ein guter Lerneffekt.“

Das zweite Spiel gegen das holländische Team HV Fiqas Aalsmeer gewann die HSG mit 15:9. „Da haben wir schnell mit 5:0 geführt“, lobte Buß. Doch nach der siebten Minute sei ein Bruch im Spiel gewesen. „Danach habe ich viel ausprobiert – aber das dürfen wir uns nicht erlauben“, ärgerte er sich. „Wir waren zu unkonzentriert und fahrlässig in den Abschlüssen.“

Gegen den Gastgeber TV Emsdetten zeigten die Landkreisler beim 15:12-Sieg eine tolle Leistung: „Gegen eine robust-starke Mannschaft standen wir in der Abwehr sehr gut, haben Chancen herausgespielt und diese auch genutzt“, lobte Buß. „So sollten wir jedes Spiel auftreten.“

Doch in der Partie gegen den Süd-Bundesligisten SG Pforzheim-Eutingen lief alles anders: „Die haben uns die Grenzen aufgezeigt und gezeigt, wie Handball wirklich geht“, kommentierte der Trainer. Bereits nach 18 Minuten habe sein Team mit 1:11 hinten gelegen – am Ende stand es 4:16. „Da haben die Jungs den Faden verloren und die Köpfe hängen lassen“, sagte Buß. „Da muss die Mannschaft trotzdem weiter arbeiten – es war ein Spiel zum Vergessen.“ Sein Team sei nicht ins Spiel reingekommen, und die Abwehr habe nicht richtig zugepackt. „Es war ein kollektives Versagen.“ Und: „Der Gegner hatte eine gute, junge Truppe.“ Mit Platz drei nach den Gruppenspielen kam sein Team in die Zwischenrunde. Am Sonntag gab es zunächst eine 7:12-Niederlage gegen den Bundesligisten DJK Oespel-Kley. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, so Buß. Doch die Gegner hätten eine robuste Abwehr gehabt und seien körperlich besser gewesen. „Sie haben eine ordentliche Härte ins Spiel gebracht.“

Danach gab es ein Highlight: Es ging gegen das israelische U-17-Nationalteam. „Wir haben einen super Kampf abgeliefert und hatten die Gegner am Rand einer Niederlage“, sagte Buß nach dem 10:13. „Die Jungs haben gekämpft und mit Leidenschaft und Motivation gespielt“, sagte der Trainer und fügte als Gesamtfazit hinzu: „Individuell müssen wir noch mehr machen – und an der Chancenauswertung arbeiten.“

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