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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

FEIERSTUNDE: Erfolgreichen Boßlern fehlt Nachwuchs

10.01.2008

WARDENBURG Mit dem in Wardenburg lebenden gebürtigen Ostfriesen Udo Claaßen und dem Benthullener Otto Frahmann hat der Boßel- und Sportverein Benthullen zwei markante und erfolgreiche Anhänger des Friesensports in seinen Reihen. Als Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen und der ehrenamtlichen Arbeit, die im BSV geleistet wird, hat die Gemeinde Wardenburg am Mittwoch die Sportler im Beisein ihrer Ehefrauen und des 1. Vorsitzenden Heiko Bluhm geehrt. Claaßen und Frahmann trugen sich ins goldene Buch der Gemeinde ein. Wardenburgs 1. stellvertretender Bürgermeister Detlef Sonnenberg überreichte ihnen kleine Präsentkörbe mit Wardenburger Premiumprodukten.

Udo Claaßen hat 2007 die Kreismeisterschaft im Boßeln in der Altersklasse 55 bis 65 Jahre in Hollwege gewonnen. Dadurch qualifizierte er sich für die Landesmeisterschaften in Kreuzmoor (Jade) und erreichte nach einem spannenden Wettkampf den zweiten Platz unter den 14 besten Werfern des Landesverbandes Oldenburg.

Otto Frahmann belegte bei den Kreismeisterschaften der Klootschießer in Westerloy 2007 in der gleichen Altersklasse den ersten Platz. Bei den Landesmeisterschaften des Oldenburger Klootschießerverbandes landete der Benthullener auf dem vierten Platz. Der Landessportbund Niedersachsen verlieh Frahmann für seine Verdienste um den Sport und die herausragenden Leistungen die silberne Ehrennadel, außerdem erhielt der Benthullener die Ehrenmedaille des Landkreis Oldenburg und für 20 Jahre Vorstandsarbeit die Verdienstmedaille des friesischen Klootschießerverbandes.

Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. „Wir haben zurzeit leider keinen einzigen Jugendlichen unter unseren Aktiven“, bestätigt Frahmann auf Nachfrage. Von insgesamt 21 Friesensportlern des BSV müssen zu jedem Wettkampf 16 antreten. Darunter ist häufig auch noch Johann Hollje – mit 85 Jahren der älteste aktive Boßler im Verein – zu finden. Anders als in Ostfriesland sei das Boßeln leider in Wardenburg bereits ein Randsportart, bedauert Frahmann. Dabei sei der Sport für Jung und Alt geeignet und ausgesprochen gesund. Sechs bis acht Kilometer legen die Boßler während der Wettkämpfe zurück.

Probleme bereitet dem BSV auch seine angestammte Boßelstrecke. Der Mastenweg mit dem typischen Wardenburger Klinker verschleiße jährlich vier Boßelkugeln, weil der Untergrund zu rau sei, beklagt der Verein. Vorteilhaft wäre möglicherweise ein Wechseln auf die Strecke Lagerdamm und Eichenstraße, die zwischen Garreler und Oldenburger Straße verläuft. Die Zeiten, in denen noch mit Pockholzkugeln gespielt wurde, sind endgültig vorbei. Laut Frahmann kommen heutzutage nur noch Kunststoff- und Gummikugeln bei den Wettkämpfen zum Einsatz – und das ohne große Pause: Bis Ende März laufen die Mannschaftskämpfe, daran schließen sich die Einzelwettbewerbe an.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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