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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Erhorn setzt auf Umbruch

31.10.2014

Falkenburg „Wir hoffen auf die Rückrunde und wollen die Klasse halten“, schaut Spielertrainer Florian Erhorn durchaus optimistisch auf den weiteren Verlauf der aktuellen Fußball-Kreisligasaison für seine Mannschaft, den TV Falkenburg. Die Hinrunde ist eine große Herausforderung. Nur etwa 15 Spieler stehen dem Aufsteiger derzeit zur Verfügung. Das Team ist seit Saisonbeginn von Verletzungen gebeutelt. Viele wichtige Spieler wie Alexander Neels (Rückentrauma), Thorsten Niehaus (Leistenbruch), Marten Meyerholz (Knie) oder auch die Neuzugänge Maximilian Lux (Kreuzbandriss) und Christian Nustedt (Bänderdehnung) fehlen über Wochen, so dass die erste Mannschaft bisher nicht einmal in Bestbesetzung auflaufen konnte.

„In den letzten drei bis vier Spielen musste ich jeweils fünf Spieler in der Stammelf wechseln. Doch wir haben bisher das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht“, betont Erhorn (33), der aufgrund der Personalnot bereits selbst dreimal auflief. Beim ersten Saisonsieg, dem 2:1 gegen die Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen am vergangenen Spieltag, wechselte sich Erhorn selbst ein und erzielte in der 88. Minute das entscheidende 2:1 für den aktuellen Tabellen-14. Kommen aus dem abgebrochenen Spiel gegen den TV Dötlingen (ein Dötlinger Spieler soll dem Schiedsrichter eine Ohrfeige verpasst haben) noch drei Punkte hinzu (Entscheidung soll noch in dieser Woche fallen), dann läge Falkenburg mit neun Punkten als bestes Team der vier akut abstiegsbedrohten Mannschaften Jahn Delmenhorst, Wüsting und SV Hicretspor auf Rang 13. „Hätten wir gegen Harpstedt und Achternmeer nicht in der letzten Minute ein Tor kassiert, hätten wir jetzt noch vier Punkte mehr auf dem Konto“, sagt Erhorn.

Seine Mannschaft habe immer mal wieder Probleme mit dem Defensivverhalten in der Offensive gehabt. „Gerade wenn die Außenverteidiger im 4-4-2 durchkommen und eine Überzahlsituation schaffen, wird es schwer, zu verteidigen“, erläutert Erhorn. „Doch wir haben in dieser Saison eine tolle Moral trotz der personellen Umstände bewiesen. Die Stimmung ist grundsätzlich nach wie vor sehr gut bei uns.“ Nur mit dem Auftritt gegen Wüsting war der Trainer gar nicht zufrieden: „Da hat bei uns die Einstellung nicht gestimmt.“

Für die neue Saison fordert der Falkenburger Coach einen Umbruch. Der derzeitige Kader der ersten Mannschaft ist im Schnitt etwa 28 Jahre alt, doch viele Leistungsträger seien bereits über 30, so Erhorn. „Wir werden ab der Rückrunde verstärkt Gespräche mit jungen Spielern führen, um perspektivisch die Mannschaft für die neue Saison zusammenzustellen. Wenn wir nicht vier oder fünf neue junge Spieler dazubekommen, dann muss man sich überlegen, ob es noch Sinn macht, in der Kreisliga anzutreten.“ A-Jugendspieler Robin Franzen (vorher TSV Ganderkesee) trainiert bereits beim TV Falkenburg mit, wird jedoch erst im Januar mit 18 Jahren spielberechtigt sein.

Aus den noch ausstehenden Spielen in der Hinrunde gegen den TuS Heidkrug (an diesem Sonntag, 13 Uhr), den FC Hude und beim VfL Stenum „wollen wir mindestens einen Punkt holen“, sagt Erhorn. In der Rückrunde kehren dann einige verletzte Spieler zurück in den Kader.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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