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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: Ex-Sandkruger raubt beide Punkte

25.11.2013

Sandkrug An alter Wirkungsstätte war ausgerechnet Andreas Szwalkiewicz der gefeierte Spieler: Eine Sekunde vor der Schlusssirene schraubte sich der Ex-Sandkruger im Rückraum in die Höhe, zog ab und knallte die Kugel unhaltbar für Keeper Jan-Peter Steffens in den rechten oberen Winkel des Tores. Damit war der glückliche 29:28 (14:14)-Auswärtssieg der HSG Schwanewede/Neuenkirchen im Spitzenspiel der Handball-Oberliga bei der TSG Hatten-Sandkrug perfekt.

Während die Gäste ausgelassen feierten und Sprechchöre wie „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!“ anstimmten, herrschte bei den Gastgebern nach der ersten Heimniederlage dieser Saison riesige Enttäuschung. „Das tut richtig weh, für unsere Leistung hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt“, meinte TSG-Spieler Jürgen Erdmann. Der Kreisläufer war am Sonnabend vor rund 300 Zuschauern so etwas wie der tragische Held in einer packenden Handballbegegnung. In der 50. Minute – die Sandkruger lagen aussichtsreich mit 24:22 in Führung – tankte sich Erdmann am Kreis durch und erzielte trotz eines Fouls an seiner Person das vermeintliche 25:22. Doch die Schiedsrichter pfiffen den Vorteil ab und entschieden auf Siebenmeter. Erdmann trat an, traf jedoch mit seinem Wurf den HSG-Torhüter Daniel Sommerfeld voll am Kopf. Eine schmerzvolle Szene für Sommerfeld, der im Gegensatz zu Erdmann jedoch weiterspielen konnte: Das Schiedsrichtergespann Tobias Klerings/Jaques Roux, das bis dahin eine tadellose Leistung abgeliefert hatte, zeigte dem Sandkruger die Rote Karte. Eine Szene, die für TSG-Trainer Henning Sohl entscheidend war und ihn verständlicherweise noch nach der Partie in Rage brachte. „Der Torhüter hat sich bewegt, da kann man unserem Spieler doch gar keine Absicht unterstellen“, meinte Sohl, als er unmittelbar nach dem Schlusspfiff die Szene auf der Videokamera analysierte.

Die Gastgeber, die zuvor schon Rückraumspieler Alexander Janßen (5 Tore) nach der dritten Zweiminutenstrafe verloren hatten (41. Minute), mussten somit in der Schlussphase ohne ihre beiden bis dahin besten Torschützen auskommen. Schwanewede nutzte die Überzahl konsequent aus, ging mit drei Toren in Folge erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung (25:24/53.) und legte in der 59. Minute noch einen zum 28:26 drauf. Hätte TSG-Torhüter Steffens in dieser Phase nicht zwei weitere hochkarätige Chancen vereitelt, wäre die HSG wohl schon früher im Ziel gewesen. Doch so blieb die Heimmannschaft im Spiel, mit zwei blitzsauberen Toren von Linksaußen brachte Maximilian Forst die TSG wieder in die Nähe des Punktgewinns. „Ein Remis wäre wohl auch das gerechtere Ergebnis gewesen“, meinte Szwalkiewicz, der mit seinem sechsten Treffer in der Schlusssekunde zum Matchwinner wurde. „Wir haben am Ende einfach Glück gehabt, die TSG hat ein super Spiel gemacht“, meinte der Ex-Sandkruger.

Die Gastgeber, die von ihren Trainern Henning Sohl und Stephan Janßen in akribischer Trainingsarbeit bestens eingestellt worden waren, zeigten in den ersten 20 Minuten perfekten Handball. Aufbauend auf eine kompakte 6:0-Abwehr mit einem kaum überwindbaren Innenblock Robert Langner/Mirko Menkens drehte die TSG einen 1:2-Rückstand (3.) in eine 7:2-Führung (15.). Erst nach einer Auszeit von HSG-Coach Henning Schomann sowie der Einwechslung des zweiten ehemaligen Sandkrugers Matthias Ruckh auf der Spielmacherposition ging ein Ruck durch das Schwaneweder Team. Über 8:7 (21.) und 11:11 (26.) kam die HSG heran und ging durch den starken Linksaußen Mirko Ahrens erstmals wieder in Front (13:14/29.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab Sandkrug zunächst den Ton an, setzte sich auf 17:14 ab und hatte bis zum 24:22 alles im Griff. „Leider haben wir uns nicht immer an die Disziplin gehalten und uns somit am Ende auch nicht belohnt“, bedauerte Sohl.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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