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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

FUßBALL: FC Hude III behält die Nerven

14.02.2005

GANDERKESEE GANDERKESEE - Spannender konnte es nicht werden: Nach einem packenden Finale haben sich gestern die Fußballer des FC Hude III den Sieg beim ersten NWZ-Hallenturnier für F-Juniorenmannschaften erkämpft. Dazu brauchten sie im Endspiel gegen die Gastgeber vom TSV Ganderkesee III in der alten Halle am Steinacker allerdings Nerven wie Drahtseile. Denn in der regulären Spielzeit waren keine Treffer gefallen. Also musste das Neunmeterschießen entscheiden, das Hude 3:2 gewann. Dritter wurde der VfL Wildeshausen II, der den TV Jahn Delmenhorst III im Spiel um Platz drei ebenfalls erst nach Neunmeterschießen 2:1 bezwang.

Trotz der vielen tollen Spiele in der Vorrunde waren sich die rund 150 Zuschauer einig, dass das Finale nicht nur die dramatischste, sondern zugleich auch die beste Begegnung des Turniers war. Im ersten Drittel der Partie war der FC Hude III, der die Gruppe A gewonnen hatte, die bessere Mannschaft und erspielte sich eine Vielzahl guter Chancen. Vor allem die Nummer zehn der Huder, Janek Munzel, verwirrte die Ganderkeseer Abwehr mit blitzschnellen Haken ein ums andere Mal, so dass selbst Fußball-Feinschmecker auf der Tribüne mit der Zunge schnalzten. Ein Treffer wollte aber auch ihm nicht gelingen. Und so kam es, dass der TSV, der zuvor alle Gruppenspiele gewonnen hatte, immer besser ins Spiel fand und sich bald selbst große Chancen herausspielte. Doch auch für die Ganderkeseer Kinder war das gegnerische Tor wie vernagelt, so dass es bis zum Abpfiff 0:0 blieb.

Beim TSV stach übrigens ein Abwehrspieler besonders hervor und zwar nicht nur spielerisch, sondern auch optisch. Dennis Hasselberg hängte sich mit Baseball-Mütze bekleidet für seine Mannschaft ins Zeug. Die Kopfbedeckung war aber keine modischer Scherz. Vielmehr hatte sich Dennis vor wenigen Tagen eine nun frisch genähte Platzwunde am Hinterkopf zugezogen. Das hinderte ihn aber nicht daran, sich entschlossen in jeden Zweikampf zu werfen.

Doch obwohl die Spieler sich nichts schenkten und Eltern und Trainer die Kinder lauthals anfeuerten, stand die Platzierung in der Endabrechnung nicht im Vordergrund, wie Turnierleiter Uwe Kriens verdeutlichte. Das A und O sei gewesen, dass die Kinder ihren Spaß haben sollten. Glaubt man Michael Koletzki, Trainer des FC Hude IV, hat dies auch geklappt. Er freute sich darüber, dass die Mannschaften einen ähnlichen Leistungsstand gehabt hätten. „So spielen alle mit und bekommen nicht nur immer was auf die Mütze“. Schließlich wolle er als Trainer nicht „den nächsten Ballack“ kreieren, sondern den Kindern die Freude am Sport zu vermitteln. „Wichtig ist doch, dass sie auch nach einer Pleite Lust am Fußball haben.“ Und seit gestern vielleicht sogar ein bisschen mehr.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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