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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: FC Hude trennt sich von Steffen Janßen

09.09.2016

Hude Fußball-Bezirksligist FC Hude hat nach fünf Spielen der neuen Saison als Aufsteiger zwar erst einen Sieg eingefahren und liegt mit drei Punkten sowie einem Torverhältnis von 11:17 nur auf dem 14. Tabellenplatz. Doch mit dieser Nachricht war trotzdem nicht zu rechnen: Wie der Club am Donnerstagnachmittag per Pressemitteilung bekanntgab, werden der FC Hude und Trainer Steffen Janßen wieder getrennte Wege gehen. Janßen hatte die Mannschaft erst zum Saisonbeginn von Torsten Voigt, der inzwischen sportlicher Koordinator ist, übernommen.

„Der Verein und die Spieler haben die Gesamtsituation nach fünf Spieltagen beleuchtet und kamen zu der Entscheidung, dass man die zusammen eingeschlagene Route nicht fortführen will“, hieß es in der von Pressewart Mario Klostermann verfassten Mitteilung. Janßen bekam die Nachricht völlig unerwartet. „Ich bin doch sehr überrascht“, reagierte der Trainer, der bereits am Mittwoch von der Entscheidung in Kenntnis gesetzt wurde. „Es ist schade, da in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt. Aber gerade im taktischem Bereich sind noch Defizite, die auch gerade in den Spielen zu den Gegentoren geführt haben“, wird Janßen in der Pressemitteilung zitiert.

Wie Torsten Voigt auf Nachfrage der NWZ andeutete, habe letztendlich die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht mehr gestimmt. „Ein Teil der Mannschaft wollte nicht mehr mit ihm arbeiten. Deswegen war es für uns besser, frühzeitig die Reißleine zu ziehen.“ Voigt selbst empfindet es zwar als „traurig, dass man sich nach so kurzer Zeit zusammensetzen muss“. Letztendlich habe man aber zusehen müssen, „dass wir in die richtigen Bahnen kommen“. Schließlich könne er auch nicht die gesamte Mannschaft austauschen. „Dass die Chemie nicht passt, konnten wir im Vorfeld ja auch nicht wissen“, erklärt der sportliche Koordinator, der in der vergangenen Saison selbst noch Trainer der ersten Mannschaft war und mit den Hudern die Kreisligameisterschaft feierte.

Fachlich, das betont Voigt, habe es an der Arbeit des Trainers nichts zu beanstanden gegeben. „Vielleicht war es dem einen oder anderen zu professionell“, vermutet Voigt. „Die Spieler haben in Einzelgesprächen den Wunsch geäußert, mehr im taktischen Bereich machen zu wollen. Dies habe ich in Bezug auf meine eigene Einschätzung auch so gesehen. Dies habe ich am Anfang der Vorbereitung den Jungs gesagt und in dem Atemzug auch erwähnt, dass aufgrund des Wunsches und allgemein der Vorbereitungszeit natürlich weniger Spaß am Anfang da sein wird“, erläutert Janßen. So habe es bereits vor einer Woche eine Besprechung gegeben, wo laut Janßen „die Spieler ihr Leid in Bezug auf Spieler, Trainer und Umfeld äußern“ sollten: „Aber hier kam nichts bezüglich meiner Person.“

Als Interimstrainer stehen im nächsten Spiel im Derby beim SV Tur Abdin Delmenhorst an diesem Sonntag, 11. September (15 Uhr), die beiden Co-Trainer Tobias Schmitz und Kolja Winkler an der Linie. „Ein neuer Trainer soll möglichst schnell präsentiert werden“, so Klostermann.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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