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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landesliga: Feldhus schießt Wildeshausen zum Sieg

07.03.2016

Brake /Wildeshausen Der VfL Wildeshausen marschiert in der Fußball-Landesliga weiter. Die Elf von Trainergespann Marcel Bragula und Marco Elia gewann am Sonntag beim SV Brake mit 4:2 (0:0). Damit bleibt das Landkreis-Team auch im dritten Spiel des Jahres ungeschlagen und klettert auf den achten Tabellenplatz.

Der Mann des Tages beim VfL war Stürmer Lennart Feldhus, dem ein lupenreiner Hattrick (61., 65., 74.) gelang. Dennis Pleus (75.) verkürzte auf 1:3. Mit einer sehenswerten Volley-Abnahme traf Storven Bockhorn (80.) zum 4:1 für die Gäste. Arthur Hoffmann gelang per Foulelfmeter (88.) noch Ergebniskorrektur, nachdem Dennis Pleus im Strafraum gefoult worden war.

VfL-Trainer Marcel Bragula war trotz der drei Punkte nicht ganz zufrieden: „Unser Auftreten in der ersten Halbzeit war extrem schwach. Zudem ärgern mich die beiden Gegentore“, sagte er. „Das Foul zum Strafstoß darf von meinem Abwehrspieler Kai Meyer so gar nicht passieren.“

Erst eine taktische Änderung von 4:1:4:1 auf 4:4:2 zündete den Offensivmotor der Gäste. VfL-Stürmer Maximilian Seidel, der der Braker Abwehr in einigen Szenen enteilte, lag richtig: „Bei einigen Toren klappte endlich das Flügelspiel. Die drei Punkte sind wichtig für uns, denn wir haben den Abstand zum SV Brake in der Tabelle vergrößert.“

Der Pechvogel des Tages war aufseiten der Wildeshauser Mittelfeldspieler Ole Lehmkuhl, der nach dem Warmlaufen mit einer Oberschenkelverletzung passen musste. „Für uns ein ganz wichtiger Mann. Wir haben es aber kompensieren können“, freute sich Bragula.

Der Braker Coach Gerold Steindor verstand nach dem Spiel die Welt nicht mehr: „Wir hatten die Chancen zur Führung und kassieren dann vier Gegentore in einer Halbzeit.“ Und dem Braker Co-Trainer Nico Schröder ärgerte besonders das erste Gegentor: „Feldhus konnte viele Meter im Mittelfeld marschieren und zog ungehindert trocken aus der Distanz ab. Das darf nicht passieren.“ Brake war in der Offensive zu leicht auszurechnen, denn es fehlte an Bewegung.

Bjarne Wiesehan, der verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte, nannte einen Grund für das derzeit schwächelnde Brake: „Aus beruflichen Gründen können nicht alle Spieler trainieren. Zudem plagt uns das Verletzungspech. Wie soll ein Trainer da mit uns taktische Dinge einstudieren.“

Deutlich zu merken: Bei dem Team, wo es nicht läuft, ist das Gemecker gegen die Entscheidungen des Unparteiischen groß. Einige Braker waren teils so frustriert, dass sie öfters kopfschüttelnd im Mittelfeld stehen blieben. Damit luden sie aber nur den VfL zum Kontern ein.

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