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Integration: Fußball kennt keine Grenzen

04.06.2015

Ahlhorn Der Titel sei ganz bewusst gewählt, betont der Abteilungsleiter der Fußballer des Ahlhorner SV, Ludger Stratmann. Er lautet: „Fußball für Menschen aus aller Welt“. So ist die große Veranstaltung am Sonntag, 28. Juni, 11 bis 15 Uhr, im Hans-Jürgen-Beil-Stadion überschrieben. Es soll nämlich ein Fest für alle Nationen werden, für Kinder und Erwachsene, im Zeichen des Fußballs. Deshalb sind auch ausdrücklich die Einheimischen aufgerufen, zu kommen, so Stratmann. „Integration geht nur miteinander“, so der Abteilungsleiter.

Entstanden war die Idee zum Aktionstag bei den ASV-Fußballern. Sie sind seit Jahren Integrationsstützpunkt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). „Wir möchten ein Zeichen setzen gegen Fremdenfeindlichkeit und für die Einbeziehung aller Menschen mit Migrationshintergrund in die Ahlhorner Gesellschaft“, so Horst Hilsemer von der Abteilung.

Ziel sei es daher, Menschen für den Fußball zu gewinnen und in die Teams des ASV einzubinden. Am 28. Juni sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene angesprochen – mit und ohne Migrationshintergrund. Auch Erntehelfer, Werkvertragsarbeiter, Arbeiter bei der Schlachterei Heidemarkt und anderen ortsansässigen Firmen sind willkommen. Sie erwartet ein großes Programm mit Trainingseinheiten sowie ein Turnier auf dem Kleinfeld mit gemischten Mannschaften. Als Rahmenprogramm gibt es einen Flohmarkt mit Sportartikeln/-schuhen, Kinderunterhaltung und ein großes internationales Büfett, gestaltet von den Integrationslotsen und weiteren Helfern.

Damit alle Migranten die Botschaft von diesem Fußball-Tag erreicht, hat sich der ASV einiges einfallen lassen. Es gibt die Einladungsfaltblätter nämlich gleich in elf Sprachen, unter anderem italienisch, syrisch, russisch, libanesisch, vietnamesisch, irakisch, polnisch, französisch, chinesisch, litauisch.

Zur Übersetzung sprachen die ASVer die Sozialpädagogin Barbara Efthimiadis-Christidis von der Oberschule Graf-von-Zeppelin-Schule an. „Mit einem so schnellen Erfolg habe ich gar nicht gerechnet“, so Stratmann, denn binnen weniger Tage hatte er Übersetzungen in den meisten Sachen vorliegen. Schüler hatten diese Aufgabe übernommen

Wo an der Schule in wenigen Fällen die Sprachkompetenz fehlte, fragte Stratmann im Wohnpark Osterloh nach. Binnen zwei Tagen waren auch die restlichen Sprachen übersetzt, freuten sich die ASV-Kicker über die Unterstützung.

Integrationsstützpunkt des Deutschen Fußball-Bundes

Ahlhorn ist der bunteste Ortsteil von Großenkneten: So steht es dick auf dem Faltblatt für den „Fußball für Menschen aus aller Welt“. Bürgermeister Thorsten Schmidtke berichtete, dass aktuell 25 Prozent der Einwohner der Gemeinde Großenkneten einen Migrationshintergrund haben. Dabei liegt der Anteil in Ahlhorn mit weitem Abstand am höchsten. Mehr als 40 Prozent haben hier einen Migrationshintergrund. An der Grundschule liegt er deutlich über 50 Prozent.

Die Fußballer des Ahlhorner SV sind seit mehreren Jahren Integrationsstützpunkt des DFB, der einzige in Weser-Ems, so Horst Hilsemer. Im Leitbild des Vereins ist verankert: „Wir fördern die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch sportliche Angebote. Wir sind Integrationsstützpunkt und Teil der Integrationsaktivitäten von Landessportbund, Deutschem Fußball-Bund und der Gemeinde Großenkneten.“

Aktuell hat die Abteilung rund 450 Mitglieder. Von den 225 Spielern haben 63 einen Migrationshintergrund, von 80 Spielerinnen 12. Bei der weiblichen Jugend haben von 61 Fußballerinnen zehn einen Migrationshintergrund, bei der männlichen Jugend sind es 66 von 170.

In großer Runde stellte der Ahlhorner SV am Dienstagabend im Vereinsheim den Aktionstag vor. Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke war ebenso als Schirmherr zugegen, wie die Integrationslotsen Christa Thöle, Oliver Oehling, Nisreen Haji und Margret Ripken mit ihrer Koordinatorin Barbara Efthimiadis-Christidis und der Vorsitzende des ASV-Gesamtvereins, Andreas Krems.

    www.ahlhorner-sportverein.de/fussball

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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