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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Trainerinnen noch immer Seltenheit

07.06.2019

Ganderkesee /Benthullen Was haben die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen und der BSV Benthullen-Harbern gemeinsam? Richtig, Trainerinnen an der Seitenlinie. Während sich Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ab diesem Samstag bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich beweisen muss, können Ilona Bonin und Kora Heißenberg bereits einen Gang zurückschalten und die Sommerpause genießen.

„Wir werden mit Sicherheit auch ein paar Spiele gemeinsam schauen“, sagt Heißenberg, die mit dem vierten Tabellenplatz in der Kreisklasse Nord zufrieden ist. „Wir konnten die B-Mädchen, die zur Saison zu uns gekommen sind, super integrieren und uns in Sachen Torverhältnis im Vergleich zur Vorsaison verbessern. Auch der sehr gute Teamgeist hat zu unserem Erfolg beigetragen“, freut sich Benthullens Trainerin. Getrübt worden sei die gute Saison nur durch zwei Krankenwagen-Einsätze am Spielfeld. Besonders bitter: Für Mareike Wittrock war die Saison so vorzeitig beendet – und damit auch die Karriere. „Schade, dass sie ihre letzte Saison nicht zu Ende spielen konnte“, bedauert Heißenberg.

Die anderen Spielerinnen bleiben am Bord und es ist geplant mit einer 11er-Mannschaft in die neue Saison zu gehen. „Es können auch gerne weitere Interessierte dazu kommen“, meint Heißenberg. Training ist ab dem 15. Juli immer montags und mittwochs auf dem Sportplatz in Benthullen. Das Trainerteam bleibt dem Verein ebenfalls treu. „Trainerinnen sind leider immer noch eine Seltenheit. Umso ungewöhnlicher ist es, dass bei uns sogar zwei Frauen an der Seitenlinie stehen“, sagt Heißenberg, die sich freut, dass auch in der Nationalmannschaft weiter auf Frauen-Power gesetzt wird. Das sei ein wichtiges Zeichen für die Branche.

Von ihrer Kollegin Voss-Tecklenburg hält die Benthullens Trainerin viel: „Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war und dass sie der Mannschaft gut tut. Ich hoffe natürlich, dass Voss-Tecklenburg die Spielerinnen verbessern kann und dass man eine Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten EM sieht.“ Ein paar Tipps will sich Heißenberg auch abschauen. „Jetzt, wo wir auch die 11er-Variante spielen, kann ich mir taktisch vielleicht etwas abschauen bei der WM“, so die Trainerin.

Ganderkesee erfolgreich

Auch in Ganderkesee sorgt die Weltmeisterschaft, die an diesem Freitag eröffnet wird, für Vorfreude. „Ich werde auch jeden Fall einige Spiele verfolgen und auch meine Spielerinnen haben schon angekündigt, dass sie die WM schauen wollen“, berichtet TSV-Trainer Robin Ramke. So wolle man bereits an diesem Samstag versuchen, ein kleines Public Viewing zu veranstalten. Um 15 Uhr bestreitet Deutschland seine Auftaktpartie gegen China. „Mal sehen, wie viele dabei sein können“, meint der Coach, der die deutsche Mannschaft durchaus zu den Favoriten zählt. „Sie haben gute Chancen, auch wenn ich Frankreich und die USA stärker einschätze.“ Von der neuen Bundestrainerin ist Ramke überzeugt: „Was Silvia Neid über viele Jahre hinweg geleistet hat, war schon herausragend. Aber ich denke, dass der Schritt mit Steffi Jones schon in die richtige Richtung ging und Voss-Tecklenburg frischen Wind reinbringen wird.“

Dass der Ganderkeseer Trainer nun entspannt die Fußball-WM verfolgen kann, liegt unter anderem auch daran, dass er auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken kann. Die TSV-Frauen haben die Saison als Dritter der Kreisklasse Mitte abgeschlossen. „Vor der Saison haben wir gesagt, dass wir oben mitspielen wollen. Daher sind wir sehr zufrieden“, meint Ramke. Dennoch sei sogar noch etwas mehr drin gewesen – schließlich hat Ganderkesee in den Spielen gegen Meister TuS Lutten II und Vizemeister BV Cloppenburg II drei von vier möglichen Siegen geholt. „Gegen die vermeintlich schlechteren Teams haben wir Punkte liegen gelassen. Besonders bitter waren die Niederlagen gegen den VfL Wildeshausen II und Holdorf II“, sagt Ramke.

Für die kommende Saison ist der Coach zuversichtlich. So werden einige Spielerinnen das Team verstärken, seien es Neuzugänge wie die Stenumerin Tabea Krause oder Nachwuchsspielerinnen aus der C-Jugend. „Auf der Torhüter-Position können wir aber noch Verstärkung gebrauchen“, sagt der Trainer

Vier weitere Teams

Ebenfalls ihre Saison in der Kreisklasse Mitte haben der VfL Wildeshausen II als Sechster und der Ahlhorner SV als Achter abgeschlossen. In der Kreisklasse Nord belegten die weiteren Landkreis-Teams Sf Wüsting-Altmoorhausen und SG Littel/Hatten-Sandkrug die Plätze sieben und neun.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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