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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Spaß steht in der Halle im Vordergrund

17.01.2020

Ganderkesee „Von unserer Seite aus könnte es sofort losgehen“, sagt Robin Ramke, „wir haben alles im Griff.“ Die Fußballerinnen des TSV Ganderkesee richten am Samstag die Kreismeisterschaften im Futsal aus. Und Robin Ramke, der Trainer der Gastgeberinnen, zeichnet für die Organisation verantwortlich. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die in erster Linie den Aufbau vor Ort betreffen, ist alles geklärt“, fasst Ramke zusammen.

Neun Teams haben sich für die Meisterschaften angemeldet. Auch Titelverteidiger TV Jahn Delmenhorst ist wieder dabei. Der Regionalligist trifft zum Turnierauftakt am Samstag um 10 Uhr in der Halle am Steinacker auf die eigene dritte Mannschaft. Die Gruppenphase wird bis etwa 14.30 Uhr dauern. 16 Spiele müssen abgewickelt werden. Die beiden Gruppenersten ermitteln über Kreuz in den Halbfinalspielen die Finalisten. Für 15.15 Uhr ist das Spiel um Platz drei vorgesehen, das Finale eine Viertelstunde später.

Keine Teilnahmepflicht

„Ich finde es recht schade, dass die Teilnahme an dieser Meisterschaft nicht verpflichtend ist“, sagt TSV-Trainer Robin Ramke, „bei den Männern ist das anders, da müssen die Vereine teilnehmen.“ Ramke spielt damit auf das Fernbleiben einiger Mannschaften an. So fehlen am Samstag Teams wie Wüsting, Littel, Huntlosen oder Hude. „In meinen Augen wäre es wünschenswert, dass die Verpflichtung auch für die Frauen gilt“, so Robin Ramke.

Dass Hallen-Fußball in einigen Vereinen keine so große Rolle spielt, kann Alex Nötzel bestätigen. „Wir filtern schon vorher heraus, welche Spielerinnen Lust darauf haben“, so der Trainer des Ahlhorner SV. Daher stehe auch der Spaß an der Sache im Fokus und nicht zwingend der Erfolg, sagt Nötzel. „Wir werden aber versuchen, möglichst weit zu kommen. Unsere Gruppe ist aber sehr stark besetzt.“

Respekt vor Gegnern

Dass Titelverteidiger Jahn Delmenhorst auch in diesem Jahr als klarer Favorit ins Rennen geht, steht für die Experten außer Frage. Der Regionalligist verfügt über den breitesten Kader und die individuell stärksten Spielerinnen. Bernd Hannemann, TV Jahn-Abteilungsleiter und Torwart-Trainer, mahnt aber vor Übermut. „Unser Team nimmt die Sache ernst. Wir respektieren jeden Gegner und wollen uns gut präsentieren“, so Hannemann. Jahn-Trainer Claus-Dieter Meier werde mit einer starken Mannschaft auflaufen, es sei den Spielerinnen aber freigestellt, ob sie mitspielen wollen oder nicht. „Einige haben ihren Fokus halt ganz auf die Feldsaison gelegt. Und das akzeptieren wir auch“, sagt Hannemann.

Er macht aber auch keinen Hehl daraus, dass die Titelverteidigung das Ziel für den TV sein muss. „Natürlich sind wir vom Papier her der klare Favorit“, so Hannemann, „daher brauchen wir auch nicht tief stapeln.“ Ob es am Ende dann wirklich zum Turniersieg reiche, sei auch eine Charakter-Frage. Andere Teams hätten auch starke Spielerinnen in ihren Reihen, so Hannemann.

Stenumer Team brennt

Das gilt auch für den Kader des VfL Stenum. „Wir haben das Turnier vor ein paar Jahren gewonnen“, erinnert sich VfL-Trainerin Diana Decker, „warum sollte uns das nicht erneut gelingen?“ Ihre Spielerinnen würden allzu gern Futsal spielen und seien „richtig heiß“ auf das Turnier. Diana Decker: „Mir persönlich ist es wichtiger, dass wir auf dem Feld gut spielen, aber warum sollte ich den Ehrgeiz der Mädels bremsen?“

Robin Ramke hofft auf viele Zuschauer. „Das hat der Frauen-Fußball einfach verdient.“ Wenn am Samstag der Startschuss fällt, wird sein Organisations-Team jedenfalls parat stehen. Für Kaffee und reichlich Kuchen wird gesorgt sein. Und nachmittags gibt es frische Bratwurst vom Grill.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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