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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Blitzstart in zweite Halbzeit sichert HSG den Sieg

11.11.2019

Ganderkesee „Lasst die Köpfe nicht hängen, auch wenn’s mal nicht so gut läuft“, gab Coach Lars Osterloh seinen Spielerinnen mit auf den Weg. Und wie gut die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg die Anweisungen ihres Trainers umsetzen, bewiesen sie beim 21:19 (8:8)-Sieg gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Nach acht Minuten lagen die Gastgeberinnen bereits 0:3 im Rückstand, Nele Osterthun vergrößerte diesen sogar auf 1:5 (12. Minute).

Doch die anschließende Auszeit von Osterloh zeigte ihre Wirkung, und die HSG kämpfte sich Tor um Tor heran. Dabei kam den Gastgeberinnen auch eine doppelte Überzahlsituation zugute. Lisa-Marie Hillmer stellte den 5:6-Anschluss her (21.). Doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Entweder die Huderinnen verloren den Ball im Spielaufbau, oder hatten im Abschluss Pech. So auch wenige Sekunden vor der Pause: Maike Deeben scheiterte zunächst noch an der SG-Torhüterin, der Ball kam zu Ashley Butler, die aber vom Schiedsrichter zurückgepfiffen wurde. Erst im dritten Anlauf klappte es endlich: Lena Faske traf 23 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 8:8. „Der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt war natürlich für den Kopf extrem wichtig“, meinte Osterloh, dessen Team nach der Pause einen Blitzstart hinlegte.

Während Katharina Woltjen im Tor der HSG eine starke Parade nach der nächsten zeigte, klappte auch im Angriff der Gastgeberinnen plötzlich auch fast alles. Bezeichnend dafür war ein Kullerball von Maike Deeben zum 12:9, der irgendwie den Weg ins Tor fand (37.). Mit einem 5:1-Lauf baute Hude/Falkenburg seinen Vorsprung bereits auf 17:10 (42.) aus, doch entschieden war die Partie noch lange nicht. „Ich hatte zu Beginn der zweiten Hälfte auf eine 6:0-Deckung umgestellt. Das hat leider nicht funktioniert. Erst als wir wieder offensiver in der Abwehr standen, kamen wir wieder besser zurecht“, meinte SG-Trainerin Alexandra Hansel. Und so startete ihr Team zur Aufholjagd – begünstigt durch einige Siebenmeter-Entscheidungen zugunsten der Gäste. Osterthun verwandelte drei Strafwürfe innerhalb von etwas mehr als einer Minute und brachte die Ammerländerinnen wieder auf zwei Tore heran (19:17/52.).

In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, da die Gastgeberinnen einige Angriffe zu überhastet abschlossen. Als Ilka Zwick den 20:19-Anschlusstreffer für die Gäste erzielte (59.), nahm Osterloh noch einmal eine Auszeit – und wieder setzten seine Spielerinnen die Anweisungen direkt um und ließen in der verbleibenden Zeit nichts mehr zu. „Die Geschlossenheit in der Abwehr und das Tempo nach vorne waren die Schlüssel zum Erfolg für uns“, freute sich Osterloh.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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