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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ganderkesee kassiert Ausgleichstor in Nachspielzeit

11.04.2016

Oldenburg Freude und Frust lagen bei den Bezirksliga-Fußballern des TSV Ganderkesee beim Gastspiel bei der Regionalligareserve des VfB Oldenburg ganz dicht beieinander. Jonathan Matondo hatte ihnen beim 2:2 (1:0) in der Nachspielzeit mit einem traumhaften Fallrückzieher aus zwölf Metern den schon sicher geglaubten Auswärtssieg entrissen.

„Wenn du in der 92. Minute 2:1 führst, willst du natürlich auch gewinnen“, ärgerte sich TSV-Trainer Daniel Lachmund über den späten Gegentreffer. Er wusste aber auch, dass seine Elf eine Stunde lang am Rande einer deutlichen Niederlage stand.

Schon in der dritten Minute hatte Matondo die Oldenburger nach einer Ecke in Führung geköpft, TSV-Schlussmann Christian Klattenhoff war bei der Bogenlampe aus sechs Metern wie zur Salzsäule erstarrt auf der Torlinie stehengeblieben. In der ersten Hälfte forderte Lachmund seine Truppe immer wieder auf, früher zu pressen und die leeren Räume im Mittelfeld zuzustellen – ins Spiel kam seine Mannschaft trotzdem nicht.

Erst nach einigen Umstellungen zu Beginn der zweiten Hälfte spielte der TSV engagierter, offenbarte aber anfangs auch große Schwächen bei den Kontern des VfB II. Bei einem Schuss von Jordan Petrov machte Klattenhoff seinen Fehler vom 0:1 wieder wett (48.), dann traf Frederik Voltmann erst die Latte (52.) und setzte zwei Minuten später einen Schuss aus zwölf Metern knapp rechts neben das TSV-Gehäuse.

Danach übernahm die Lachmund-Elf das Kommando und hatte durch Christoph Stolle (57.) und Robin Ramke (61., 63.) die ersten Chancen. In der 74. Minute wurde der Aufwand dann belohnt. Timur Nakip setzte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte nach innen. Der Ball wurde zu kurz abgewehrt, und Ramke knallte ihn aus acht Metern links ins Netz. Nur sechs Minuten später jubelten die TSV-Spieler über das 2:1, Michael Eberle versenkte eine Ecke von links direkt im Tor. Sie glaubten, drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingesackt zu haben – bis zum Ausgleich in der Nachspielzeit.

„Wenn man die gesamte Spielzeit sieht – Oldenburg hätte 2:0 oder 3:0 führen können – bin ich mit dem Punkt zufrieden. Wer weiß jetzt, was er bedeutet“, so Lachmund.

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