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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kunstrasen In Ganderkesee: Gemeinde will für Sportvereine bürgen

20.11.2018

Ganderkesee Für ihre Sportvereine greift die Gemeinde Ganderkesee im kommenden Jahr nicht nur tief in die Tasche, sie übernimmt auch noch mögliche Kreditrisiken: Mit Bankbürgschaften in Höhe von jeweils 150.000 Euro sollen die Darlehen, die der TSV Ganderkesee und der VfL Stenum für die Anlage von Kunstrasenplätzen aufnehmen wollen, durch die Gemeinde abgesichert werden – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Politik. Der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport wird an diesem Mittwoch, 21. November, darüber entscheiden.

UWG: Kunstrasen in Ganderkesee später

Die UWG beantragt, den Zuschuss der Gemeinde für den Kunstrasenplatz in Ganderkesee in Höhe von 350 000 Euro aus dem Haushaltsplan für 2019 herauszunehmen und auf 2020 zu verschieben. Die Planungen seien noch nicht so weit gereift und der TSV selber habe stets bekräftigt, erst 2020 bauen zu wollen, heißt es zur Begründung. Außerdem seien dann höhere Zuschüsse des Landessportbundes zu erwarten.

Mit einem positiven Votum ist in der Sitzung, die um 18 Uhr im Rathaus beginnt, zu rechnen. Denn die von den Vereinen beantragten Kunstrasenplätze stießen im Fachausschuss vor fünf Monaten auf grundlegende Unterstützung. Für beide Projekte wurde eine „deutliche Finanzbeteiligung“ durch die Gemeinde in Aussicht gestellt. Seinerzeit wurde die Verwaltung allerdings auch aufgefordert, sich beim Landkreis Oldenburg und beim Landessportbund (LSB) für eine höhere Bezuschussung einzusetzen. Das hat nicht geklappt – im Gegenteil: Während der Landkreis in beiden Fällen bei den zugesagten 100.000 Euro bleibt, fließen vom LSB nur jeweils 40.000 Euro – mit 100.000 Euro war gerechnet worden.

In der Folge müssen nicht nur die Vereine ihre Eigenanteile anheben, auch die Zuschüsse der Gemeinde fallen noch etwas höher aus als geplant. Im Fall Stenum allerdings verbessert sich die Kalkulation dadurch, dass auch der VfL – wie zuvor schon der TSV Ganderkesee – Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro aus dem Leader-Programm der Europäischen Union beantragt hat.

In Stenum, wo auch noch eine neue Flutlichtanlage gebaut wird, belaufen sich die Gesamtkosten auf 800.000 Euro. 350.000 Euro beträgt der Zuschuss der Gemeinde, für den VfL bleibt ein Eigenanteil von 210.000 Euro. In Ganderkesee soll die Umwandlung eines Natur- in einen Kunstrasenplatz insgesamt 700.000 Euro kosten, hier ist die Gemeinde mit 310.000 Euro dabei und der TSV beteiligt sich mit 150.000 Euro. Beide Sportvereine wollen jeweils 150.000 Euro als Kredit aufnehmen und haben eine Bürgschaft durch die Gemeinde beantragt.

Mit Zuschüssen von der Gemeinde rechnen im kommenden Jahr aber auch noch andere Vereine. So will der Bookholzberger TB endlich sein marodes Vereinsheim sanieren. Und größere bauliche Veränderung plant auch der Schützenverein Bürstel-Immer: Der Kleinkaliber-Schießstand in der Schießhalle in Immer soll umgebaut und saniert werden. Der Verein schätzt die Kosten auf rund 150.000 Euro. Die Gemeinde will das Vorhaben im Rahmen der außerschulischen Sportförderung mit 45.000 Euro bezuschussen. Und 4500 Euro sind vorgesehen für den Umbau des Luftgewehrstandes beim Schützenverein Falkenburg (Gesamtkosten: 15.000 Euro). Auch über diese Investitionen muss der Fachausschuss an diesem Mittwoch im Rahmen der Haushaltsberatungen entscheiden.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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