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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ganderkeseer kämpfen sich vom Tabellenende vor

13.02.2019

Ganderkesee Es geht eng zu in der Schach-Bezirksliga: Nach dem fünften Spieltag liegt die Spielgemeinschaft Vechta/Ganderkesee mit fünf Punkten auf Rang drei, nachdem sie zuvor noch am Tabellenende rangierte. An der Spitze liegen der SC Aurich und der VFR Heisfelde mit jeweils acht Punkten, aber Heisfelde hat noch zwei Partien zu spielen, während Aurich nur noch einmal antreten kann. Die dahinter liegenden fünf Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Verantwortlich für den Panthersprung der SG Vechta/Ganderkesee sei ein souveräner 5,5:2,5-Erfolg gegen den SC Ammerland 3 gewesen, wie Holger Wessels mitteilt.

Den ersten Sieg errang an Brett 2 Janfried Michael, der zuletzt zweimal verloren hatte. Nach dem Tausch der Damen konnte er seine Figuren Zug um Zug in eine bessere Position bringen und den Gegner mit seinem Angriff förmlich erdrücken. In der Folge konnte sich Gerold Ahlers in einer hochklassigen Partie gegen seinen Namensvetter aus dem Ammerland durchsetzen, der sich in einer scharf begonnenen Spanischen Partie nach und nach zurückzog und dann unter Druck die Qualität und wenig später die ganze Partie verlor.

Es folgte ein Remis von Rainer Hellmann an Brett 6 gegen einen talentierten Nachwuchsspieler. Alles lief auf einen klaren Erfolg hinaus, aber es wurde noch einmal spannend. Ludger Geldmann kam an Brett 7 im Mittelspiel in Bedrängnis, weil der Gegner viel Druck im Zentrum entwickelte. Zudem verkalkulierte er sich und verlor eine Figur. Die logische Konsequenz hieß Aufgabe, und so stand es plötzlich nach vier Partien nur noch 2,5:1,5.

Doch schon bald lief wieder alles in den gewünschten Bahnen. Kurz nacheinander gewannen Christoph Rauber und Dirk Schmidt am 5. und 1. Brett ihre Partien. Schmidt profitierte dabei von der Zeitnot seines Gegners und konnte ein keineswegs einfaches Endspiel mit zwei Türmen gegen Turm und Läufer zu seinen Gunsten entscheiden. Damit hatte die SG 4,5 Punkte eingespielt und den Mannschaftskampf gewonnen, so dass die letzten Partien von Boris Belegradek an Brett 3 und Emil Prel an Brett 4 nur noch statistischen Wert hatten. Aber Schachspieler sind ehrgeizig, und so versuchten beide, mit unterschiedlichen Voraussetzungen in einem Turmendspiel weiter um den Sieg zu kämpfen. Belegradek hatte einen Bauern weniger auf dem Feld, Prel dafür einen Mehrbauern. Schließlich einigte man sich an beiden Brettern auf Remis.

Im letzten Kampf dieser Spielrunde muss die SG gegen den SC Wilhelmshaven antreten und könnte selbst bei einer Niederlage auf Rang vier landen, weil Varel, Ammerland und Lohne noch gegen die beiden Spitzenreiter spielen müssen und ihren drei Mannschaftspunkten kaum noch etwas hinzufügen werden.

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