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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schwimmen: Ganderkesee plant rekordverdächtiges Fest

15.06.2018

Ganderkesee Rekorde sollen purzeln: Beim 28. Ganderkeseer Schwimmfestival rechnen die Veranstalter aufgrund des starken Teilnehmerfeldes und den Saisonbestzeiten der Schwimmerinnen und Schwimmer mit vielen Bestzeiten. An diesem Samstag (ab 9.30 Uhr) und Sonntag (ab 9 Uhr) werden im Freibad am Heideweg in Ganderkesee die Wettkämpfe ausgetragen. Ganze 30 Vereine aus Niedersachsen und Bremen haben für das Großereignis im Landkreis gemeldet. Sie bringen insgesamt 492 Mitglieder mit, die 2532 Einzelstarts und 115 Staffeln absolvieren.

Viele Rekorde erwartet

„Damit liegen wir leicht unter dem Vorjahresergebnis – aber noch immer über dem Durchschnitt. Viel größer können wir unser Schwimmfestival auch gar nicht ausrichten“, erklärt Marco Loewenstein, 1. Vereinsvorsitzender des Veranstalters SV Ganderkesee. Wenn zwei Vereine aus Hamburg und Lübeck wegen anderer Wettkämpfe nicht noch abgesagt hätten, „würde es die Ergebnisse der letzten Jahre sprengen“. Aus dem Umland haben neben den Ganderkeseern Delmenhorster SV, SGS Hude-Sandkrug, SV Wildeshausen und Wardenburger SC gemeldet.

Aufgrund der hohen Leistungsdichte erwarten Loewenstein und Schwimmwartin Anne Lintelmann, dass viele Veranstaltungsrekorde gebrochen werden. „Wenn man sich die aktuellen Zeiten der Teilnehmer ansieht, wird es dazu kommen“, sagt Loewenstein. Viele Schwimmerinnen und Schwimmer waren zuletzt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Osnabrück dabei.

Anreisen werden die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits am Freitag. Auf einer großen Wiese direkt am Freibad werden die Zelte aufgeschlagen und diese so in eine kleine Stadt verwandelt. „Es ist immer eine sehr atmosphärische Veranstaltung – die Sportler kennen sich untereinander von den Wettkämpfen und tauschen sich aus“, meint der Clubchef.

Lagerfeuerstimmung erwünscht

Nach dem Aufbau gibt es ein Kegelfußball-Turnier mit anschließenden Stockbrotessen. „Wir hoffen, dass sich dabei die alte Lagerfeuerstimmung entwickelt“, sage Lowenstein. Auch der 2. Vereinsvorsitzende Bernd Peters beschwört den „Festivalcharakter“ der Veranstaltung. Am Samstag werde bis in die Nacht hinein den ganzen Tag über geschwommen. Die Beschallung des Freibads mit Musik und die vielfältigen Angebote würden bei den Teilnehmern gut ankommen. Dazu zählen ein Wasserball-Turnier und die 3x50-Meter-Familienstaffeln am Abend, bei denen mit 22 Meldungen bereits ein Rekord gebrochen wurde.

Als absolutes Highlight preisen die Veranstalter die „Elimination“ am Samstag um 19.30 Uhr an. In vier Altersgruppen treten dabei die jeweils besten acht Schwimmerinnen und Schwimmer über 50 Meter Freistil gegeneinander an. Nach jeder Bahn scheiden die letzten Beiden aus, bis nur noch die zwei Schnellsten übrig sind. Diese schwimmen dann im „Ein-gegen-Eins“ um den Sieg. „Alle Vereine versammeln sich dabei rundherum am Beckenrand und sorgen für eine tolle Stimmung. Dabei geht es vor allem um die Strategie – das können nur die Besten“, erklärt Peters.

Umbau des Freibades

Einige Sorgen hatte Loewenstein im Vorfeld die Parkplatzsituation gemacht. „Es gibt zu wenig Stellflächen am Freibad. Wir haben aber Möglichkeiten im direkten Umfeld ergattert, damit alle Gäste ihre Fahrzeuge abstellen können“, fanden die Organisatoren eine passende Lösung. Eine große Herausforderung kommt auf das Schwimmfestival in den nächsten Jahren zu. Durch den Umbau des Freibades fällt die Veranstaltung 2019 komplett aus. In Zukunft wird es dann statt acht nur noch sechs 50-Meter-Bahnen geben. „Wir haben jetzt schon Zeitmangel und müssen dann sehen, auf welche Wettbewerbe wir möglicherweise verzichten“, sagt Lintelmann.

Erstmal geht es aber an diesem Wochenende rund. Pünktlich zum ersten WM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft soll am Sonntag alles abgebaut sein. „Ohne die ganzen freiwilligen Helfer wäre solch eine Veranstaltung überhaupt nicht möglich“, dankt Loewenstein für den beherzten Einsatz

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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