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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Was Ganderkeseer Fans Zu Werder Sagen: Wenn aus Lethargie wieder Euphorie wird

29.06.2020

Ganderkesee Werderland schien schon abgebrannt – da brachte der letzte Spieltag dieser in vielfacher Hinsicht so einzigartigen Bundesliga-Saison noch die überraschende Kehrtwende: Durch das 6:1 gegen den 1. FC Köln und dank der Schützenhilfe von Union Berlin bekommt Werder Bremen eine neue Chance auf den Klassenerhalt.

Nachdem zuletzt enttäuschende Leistungen der Bremer – vor Geisterkulissen überdies – selbst eingefleischte Anhänger nahezu in Lethargie versetzte, hat sich nun wieder eine erwartungsfrohe Euphorie Platz in den Fußball-Herzen verschafft. Auch unter den Werder-Fans in der Gemeinde Ganderkesee: Die NWZ hat einige von ihnen ausgewählt und nach ihren Gefühlen befragt.

Lea Rautenhaus, Faschingsprinzessin

Ich war sprachlos nach dem Spiel. Schon als das 6:1 fiel, hatte ich nur noch Gänsehaut. Wir haben mit der ganzen Familie im Garten gesessen und zusammen das Spiel auf dem i-Pad verfolgt. Als dann die Tore purzelten, wurde natürlich die Stimmung immer besser, vor allem als sie auch in Berlin fielen. Vom Kopf her hatte ich schon mit der Bundesliga abgeschlossen, aber mein Bauch sagte mir, dass Werder nicht absteigt. Das glaube ich jetzt auch, obwohl man Heidenheim nicht unterschätzen darf. Aber Hamburg wäre für Werder noch gefährlicher gewesen.

Jan-Michael Braun, Schulleiter in Bookholzberg

Unverhofft kommt oft! Ich habe das Spiel im Radio verfolgt. Werder hat eine tolle Leistung gezeigt und damit für die vielen enttäuschenden Spieltage im Laufe der Saison ein bisschen versöhnt. Ich hoffe jetzt aber auch, dass aus diesem Saisonverlauf die richtigen Lehren gezogen werden. Und ich wünsche mir, dass Florian Kohfeldt der Trainer bleibt – nicht nur, weil er beim TV Jahn Delmenhorst gespielt hat, wo ich auch Mitglied bin. Eine Relegation gegen den HSV wäre der Hammer gewesen, aber jetzt ist es Heidenheim. Wer Dritter in der 2. Liga wird, ist nicht nur zufällig so gut.

Dieter Ordemann, Kfz-Meister

Das ist eine Genugtuung nach dieser schlechten Saison. Ich hatte meine Erwartungen schon komplett heruntergeschraubt. Aber es ist noch nichts gewonnen. Das Zuschauen am Sonnabend war schon ungewohnt: Ich habe seit 27 Jahren eine Dauerkarte und hätte unter normalen Umständen im Stadion mitgejubelt. Nun saß ich ganz allein vor dem Fernseher. Heidenheim in der Relegation ist mir lieber als der HSV. Und wenn es schief geht, haben wir wenigstens eine super 2. Liga mit ganz vielen Nord-Derbys.

Erika Lisson, Vorstandsmitglied im Seniorenbeirat

Das ist doch toll! Ich habe das Spiel im Internet verfolgt und tüchtig die Daumen gedrückt. Das hat wohl geholfen. Aber meine Liebe zu Werder wäre auch in der 2. Liga erhalten geblieben. Ich komme aus Bremen und habe in der ganzen Welt erlebt, dass die Menschen strahlende Augen bekommen, wenn sie an Werder denken. Dieser Verein ist etwas Besonders, da besteht eine Vertrautheit, die es anderswo so nicht gibt. Ein Duell mit dem HSV hätte Werder bestimmt beflügelt. Heidenheim ist für mich emotional ziemlich weit weg. Aber ich denke, die Chance ist jetzt größer.

Gerhard Menkens, Gastwirt in Hoykenkamp

Ich habe selten so eine tolle Stimmung bei der Übertragung von Werder-Spielen bei uns erlebt – und das unter Corona-Bedingungen. Ich war aber von vornherein optimistisch. Werder hat schon so viele Wunder geschafft. Und diesmal waren die Spieler bissig und wollten unbedingt gewinnen. Dazu dann der Zwischenstand in Berlin... Ich habe über Facebook erfahren, dass die Werder-Fans den Fan-Shop von Union schon Samstagabend komplett leer gekauft haben. In der Relegation ist Heidenheim jetzt der leichtere Gegner.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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