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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Fokus gilt nur dem Spiel“

27.07.2019

Ganderkesee /Wildeshausen Es wird ein Wiedersehen mit vielen freundschaftlichen Aspekten: In der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals erwartet der Kreisligist TSV Ganderkesee, der sich im Frühjahr als Kreispokalsieger für den Wettbewerb qualifizieren konnte, an diesem Sonntag, 28. Juli, den zwei Klassen höher kickenden VfL Wildeshausen. Da der Hauptplatz am Immerweg derzeit noch für den Spielbetrieb gesperrt ist, wird die Begegnung auf dem Nebenplatz ausgetragen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Die letzten Pflichtspiele zwischen den beiden Teams gab es in der Saison 2014/15, an deren Ende die Wildeshauser die legendäre Bezirksliga-Meisterschaft vor dem SV Atlas Delmenhorst feierten. In Wildeshausen endete das Duell 3:3, in Ganderkesee gewann der VfL 1:0. Ganderkesee landete damals in der Abschlusstabelle auf Rang zehn und stieg ein Jahr später in die Kreisliga ab. Seitdem hat sich in beiden Clubs einiges getan, und vier Ganderkeseer haben mittlerweile die Seiten gewechselt. Während Patrick Meyer als Co-Trainer in Wildeshausen angeheuert hat, laufen die Mittelfeldspieler Christoph Stolle, Michael Eberle und Robin Ramke im VfL-Trikot auf dem Platz auf. Dennoch, und das betonen beide Seiten, herrsche zwischen den Vereinen eine freundschaftliche Atmosphäre. „Wir haben wirklich ein super Verhältnis“, sagt Wildeshausens Coach Marcel Bragula, was auch sein Ganderkeseer Trainerkollege Stephan Schüttel bestätigt. „Wir freuen uns, dass unsere Spieler in Wildeshausen Fuß gefasst haben und sich so toll entwickeln. Sie haben dort einen guten Trainer und durch den erarbeiteten Aufstieg in die Landesliga aktuell auch die besseren sportlichen Möglichkeiten“, sagt Schüttel mit einem respektvollen Blick zum Landkreisnachbarn.

Allerdings werden beim Pokalspiel nicht alle Ex-Ganderkeseer in Diensten des VfL dabei sein. Co-Trainer Meyer weilt im Urlaub in Schweden und verpasst das Duell damit ebenso wie Ramke (verletzt). Auch hinter dem Einsatz von Stolle steht wegen Leistenproblemen noch ein Fragezeichen. „Ich bin gar nicht so böse, nicht dabei sein zu können. Irgendwie ist es ja schon eine komische Situation, wenn man 25 Jahre das Trikot des Gegners getragen hat“, schmunzelt Meyer und gesteht, dass er sich im Mai für den Kreispokalsieg seines Ex-Clubs „sehr gefreut“ habe.

Sicher auflaufen für Wildeshausen wird somit nur Eberle. „Ich freue mich riesig, die alten Mannschaftskollegen auf dem Platz wiederzusehen“, sagt der Mittelfeldspieler des VfL, der in den Augen seines Trainers bislang ein „Gewinner der Vorbereitung“ ist. Gleichzeitig stellt Eberle aber auch klar. „Dennoch ist es ein Pokalspiel, was wir unbedingt gewinnen wollen und müssen. Direkt zum Anpfiff gilt der Fokus nur dem Spiel.“ Auch Bragula mahnt sein Team zur Ernsthaftigkeit an – wohlwissend, dass sein Team als klarer Favorit nach Ganderkesee fährt. „In den vergangenen Jahren haben wir dem Pokalwettbewerb nicht die höchste Priorität gegeben – und sind zuletzt zweimal in der ersten Runde gescheitert. Diesmal packen wir es anders an und wollen weiter kommen“, erklärt der VfL-Trainer, der mit einem tief stehenden Gegner rechnet.

Während bei Wildeshausen mit Rene Tramitzke, Marius Krumland und Sebastian Bröcker weitere Akteure angeschlagen oder verletzt sind und Jan Lehmkuhl urlaubsbedingt ausfällt, kann auch Ganderkesee nicht in Topbesetzung auflaufen. Sascha Reepel (Auslandaufenthalt) und Lukas Löffler (verletzt) fehlen ebenso wie einige Urlauber. „Für uns ist es ein weiteres Testspiel gegen einen anspruchsvollen Gegner“, sieht Schüttel dem Bezirkspokalduell entspannt entgegen. Kreisliga und Kreispokal haben für ihn Vorrang. „Außerdem brauchen wir noch etwas Zeit, bis wir richtig in Form kommen“, so der TSV-Coach.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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