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Handball: Ganderkeseer am Ziel ihrer Träume

02.05.2012

LANDKREIS Großer Jubel in Ganderkesee, riesige Erleichterung in Bookholzberg und Harpstedt: Die Weser-Ems-Liga-Handballer des TSV Ganderkesee haben sich am vorletzten Spieltag die Meisterschaft gesichert, die der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II freuten sich über den Klassenerhalt. Den hat auch die HSG Harpstedt/Wildeshausen erreicht.

HSG Aurich – TSV Ganderkesee 21:24 (9:12). Nach dem Erfolg feierte der TSV Ganderkesee die Meisterschaft und Landesliga-Aufstieg, da der ärgste Verfolger HSG Blexen/Nordenham unerwartet mit 27:31 bei der SG STV/VfL Wilhelmshaven den Kürzeren zog. Damit wuchs der Vorsprung auf vier Punkte.

Gegen die Auricher, die nur acht Feldspieler aufboten, tat sich der TSV lange schwer. Er war allerdings ebenfalls stark ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. In den Torhütern Tim Tietjen und Andreas Kirschning sowie den Feldspielern Bodo Schröder, Jens Bunger, Nils Kruse, Mario Wessels, Tobias Petrick und Nils Werner fehlte der halbe Kader. TSV-Trainer Marc Voßhans war froh, dass sich Marco Brandt erneut als Torwart zur Verfügung stellte und Dirk Schwarting aus der „Zweiten“ sowie Jonas Gärtig aus der A-Jugend der JSG Ganterhandball aushalfen.

Es dauerte etwas, bis sich das TSV-Team fand. Es geriet mit 0:4 in Rückstand. Dann begann Brandt, sich mit einigen Paraden auszuzeichnen. Er wurde mehr und mehr zum Rückhalt seines Teams, das mit fünf Toren in Folge bis Mitte der Halbzeit die Wende schaffte. Dann stellte Voßhans die Deckung um. Michael Uken kümmerte sich fortan um den Auricher Spielgestalter. Das zahlte sich aus, das Angriffsspiel der Gastgeber geriet ins Stocken. Ganderkesee lag zur Pause mit 12:9 vorn und baute den Vorsprung vor allem mit Kontertoren bis auf 17:11 aus. Trotz einiger Schwächen im Positionsangriff hielt die Voßhans-Sieben den Gegner auf Abstand. Sascha Stolle traf zum 21:16 (47.). Dann offenbarten sich aber Abstimmungsprobleme in der TSV-Deckung. Die Gastgeber verkürzten auf 19:21, ehe Stolle die Partie mit dem letzten Treffer entschied.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – VfL Bad Zwischenahn 25:25 (14:13). Die schlechte Chancenverwertung kostete die HSG einen Punkt. Trotz vieler vergebener Möglichkeiten sah kurz vor Schluss alles nach einem Erfolg aus: Kai Windhusen hatte die HSG mit 25:24 in Führung geworfen, doch die Gäste glichen wie schon in den vorangegangenen Minuten fast postwendend aus. In der verbleibenden Zeit wäre noch ein weiterer HSG-Treffer möglich gewesen, doch gegen das Team wurde ein Stürmerfoul gepfiffen, und so blieb es beim Unentschieden.

Zuvor hatten vor allem die guten HSG-Torwarte Maik Bitter und Yannick Mädler ihr Team im Spiel gehalten. Es lag zur Pause knapp vorn, geriet dann aber mit 14:16 in Rückstand. Dann ging ein Ruck durch die HSG-Mannschaft, die nach einem Treffer von Michael Kunsch zum 21:18 (51.) zum ersten Mal wie der Sieger aussah. Doch zu viele Fehler machten eine erneute Wende möglich, die schließlich das gerechte Remis brachte.

TuS Holthusen – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 18:21 (11:10). In einem zähen Spiel, in dem beide Seiten verkrampft agierten, sicherte sich die HSG den Klassenerhalt. Den Sieg verdankte sie vor allem einer überzeugenden Deckung mit einem starken Torwart Timo Meier, der unter anderem drei Strafwürfe parierte. Im Angriff vergab die HSG allerdings viele Chancen, so dass das Spiel lange auf des Messers Schneide stand. Nachdem Kristen Krüger mit dem 18:17 (50.) die erste Führung für die HSG erzielt hatte, war der Bann gebrochen. Auch als Krüger nach dem 20:17 fünf Minuten vor dem Ende mit einem Nasenbeinbruch ausschied, ließ das HSG-Team nichts mehr anbrennen. In der Schlussphase gelangen auch dem eingewechselten Torwart Timo Linnemann in seinem letzten Spiel noch einige guten Aktionen, so dass Holthusen nicht mehr herankam.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – SG STV/VfL Wilhelmshaven 30:31 (14:17). HSG-Trainer Uwe Lampe war nach der Nachholpartie sauer. „Dieses Spiel haben wir einfach weggeschmissen“, schimpfte er. Fünf Minuten vor dem Ende lag sein Team mit 28:27 vorn. Die Gäste erhielten zwei Zeitstrafen, waren damit in doppelter Unterzahl. Doch Tim Remme scheiterte mit einem Siebenmeter am SG-Torwart. Dessen vier Vorderleute warfen dann drei Tore – die Entscheidung.

Das routinierte Gästeteam hatte auch zuvor jede Schwäche der HSG bestraft. Nach 20 Minuten lag Wilhelmshaven mit 17:11 vorn. Dann begann die starke Phase der HSG, die sich über das 14:17 zur Pause einen 23:20-Vorsprung erkämpfte (42.). Dann war es mit der Herrlichkeit wieder vorbei, innerhalb von zehn Minuten gab sie die Partie wieder aus der Hand (25:27, 52.). Doch noch einmal kamen die Gastgeber auf: Sie trafen dreimal in Folge, verloren in der hektischen Schlussphase aber den Überblick.

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