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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Geflüster: Eine Legende tritt kürzer

04.06.2019

Ihr letztes Punktspiel der Saison hatten die Fußballer der Sf Littel in der 2. Kreisklasse bereits am Freitagabend absolviert. Beim TuS Döhlen gewann die Mannschaft von Trainer Jörg Drechsel mit 4:0 und sicherte sich damit in der Abschlusstabelle den fünften Platz. Umso überraschter war Littels Torwart-Legende Ingo Otten, als er am Sonntagmittag noch einmal unter einem Vorwand auf den Sportplatz Am Helmskamp gelockt wurde. Der 49-Jährige, der am gleichen Tag den 24. Hochzeitstag mit seiner Frau Sylvia feierte, ahnte nicht, dass ihn dort eine Überraschung erwartete: Über 100 ehemalige und aktuelle Mitspieler sowie die von ihm trainierte Frauenmannschaft empfingen ihn zu einem von langer Hand geplanten Abschiedsspiel. Hintergrund: Nach über 30 Jahren aktiver Zeit in der ersten Mannschaft der Sportfreunde hatte Otten angekündigt, nach dieser Saison kürzer zu treten. 1988 hatte er sein erstes Spiel im Seniorenbereich gemacht, war seit 1992 Stammtorhüter bei der ersten Herren. Mit dieser Mannschaft stieg er zweimal als Kreisliga-Meister in die Bezirksklasse auf (1996 und 2001), wurde 1995 und 2001 Kreispokalsieger und gewann 1997 die Hallenmeisterschaft.

Obwohl er schon länger für die Alten Herren der Sportfreunde spielberechtigt war, stand er auch in den vergangenen Jahren weiterhin regelmäßig bei den ersten Herren zwischen den Pfosten. In dieser Saison waren es bei sieben Einsätzen 599 Minuten. Zu seinem Abschiedsspiel durfte Otten am Sonntag noch einmal für eine Stunde das Tor hüten. Das Duell zwischen einer Auswahl mit alten Weggefährten sowie einem gemischten Team aus der aktuellen ersten Herren- und Damenmannschaft endete 2:2. „Die Überraschung ist gelungen“, freute sich Otten, der in Zukunft weiter mit den Litteler Oldies kicken will.

Emotional wurde es zum Saisonabschluss auch auf den Plätzen einiger Fußball-Kreisligisten. Während die Meisterschaft des TuS Heidkrug nur noch zur Formsache geriet, wurde es im Abstiegskampf noch einmal spannend. Im Fernduell war es am Ende der TV Falkenburg, der mit einem 6:1-Heimsieg gegen den TSV Ganderkesee den Kopf aus der Schlinge zog und mit 20 Punkten in der Abschlusstabelle auf den rettenden 14. Tabellenplatz sprang. Klar, dass der Klassenerhalt anschließend ausgiebig gefeiert wurde – zumal die Falkenburger nach ihrem Aufstieg vor einem Jahr in dieser Saison von vielen Experten zum ersten Absteiger deklariert worden waren.

Als fairer Verlierer zeigte sich der SV Achternmeer, der sich kurz nach dem feststehenden Abstieg auf seiner Facebookseite zu Wort meldete. „Aktuell sind wir natürlich sehr enttäuscht“, hieß es dort. „Aber unser Team weiß auch, dass wir nicht jetzt erst abgestiegen sind. 19 Punkte in 30 Spielen sind insgesamt zu wenig. Dazu verloren wir in der Rückserie unsere Sechs-Punkte-Spiele. Mit 133 Gegentoren haben wir zudem die mit Abstand meisten der Kreisliga kassiert.“ Rückblickend sei man beim SVA dennoch sehr stolz darauf, mit so einem kleinen 1300-Seelendorf und den gegebenen Mitteln so lange hintereinander – es waren zehn Jahre in Folge – in der Kreisliga gespielt zu haben.

Keine zehn, aber immerhin vier Jahre stand Ralf Eilenberger als Trainer beim TV Munderloh an der Seitenlinie. Beim letzten Spiel gegen den TuS Hasbergen wurde der Ex-Profi vom TVM verabschiedet. Eilenberger möchte in Zukunft eine Fußballpause einlegen. Auch Munderlohs Co-Trainer Frank Geveshausen wurde vom Verein mit einem Präsent verabschiedet. Die Saison hatte der Verein in der Kreisliga als Siebter beendet.

Michael Hiller über emotionale Szenen am letzten Fußballspieltag

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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