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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Spielplatztest: Gelände erhält neues Gesicht

23.06.2010

HUDE Mit 4536 Quadratmetern ist auf dem Abenteuerspielplatz an der Jägerstraße eigentlich Platz genug für ein Kinderparadies. Doch Anthea, Eske, Beke (alle 7) und Jonathan (13) sind mit den Spielgeräten nur bedingt glücklich. „Die Seilbahn ist super, aber da kommt man mit dem Popo auf den Boden“, beschwert sich Beke über den eingeschränkten Spielespaß. Auch das Seil an dem großen Kletterturm ist für die Siebenjährigen viel zu niedrig. „Dann ist das langweilig“, sind sich die Mädchen einig. Dem schließt sich der 13-jährige Jonathan an: „Für mich sind die Geräte zu klein.“ Selbst der integrierte Bolzplatz kann den Fußballfan nicht völlig begeistern. „Da fehlen Netze hinter den Toren, deshalb muss man immer den Ball suchen“, beschreibt er das Problem.

Platz bietet Möglichkeiten

Seilbahn, Klettergerüst, Schaukeln und Bolzplatz haben ihre beste Zeit hinter sich, finden auch die Eltern. „Seit ich denken kann, sind die Geräte schon da. Etwas Neues würde dem Spielplatz gut tun“, schließt sich Marion Reder ihren Kindern an. Den Charme eines Abenteuerspielplatzes habe das Gelände mittlerweile verloren.

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„Schade“, finden die Kinder, denn an sich gibt der Platz eine Menge her. Ein geteerter Bereich zum Inlinerfahren, ein integrierter Bolzplatz sowie große Bäume, die Schatten spenden „und super zum Versteckenspielen sind“. Doch am liebsten tollen die Kinder auf der Drehscheibe herum. „Allerdings geht das nicht barfuß“, werfen die Mütter Marion Reder und Ulrike Raschen ein. Ihnen machen die vielen Scherben Sorgen. „Die Jugendlichen treffen sich hier und nehmen ihre Flaschen mit her“, weiß Anthea, die auch gern ohne Schuhe über den Sand und den Rasen laufen würde.

Gefahren bergen auch die teilweise recht alten Geräte. „Da ist ein rostiger Nagel“, hört man Eske auf dem Kletterturm rufen. „Den nutzen wir allerdings eh nicht so häufig“, erklärt Anthea. Was bei einer Neugestaltung bleiben soll: Bolzplatz, Seilbahn und Drehschreibe.

Neues Spielplatzkonzept

Und schon bald können Kinder und Eltern aufatmen. Denn auch der Gemeinde ist die Unzufriedenheit nicht verborgen geblieben. Voraussichtlich schon im Herbst soll Abhilfe geschaffen werden. Daher entfällt bei diesem Spielplatz auch die sonst im NWZ -Spielplatztest übliche „Schaufel“-Bewertung. „Es gibt einen Planentwurf für die Neugestaltung der Fläche“, erklärt der im Rathaus zuständige Fachbereichsleiter Uwe Schubert. Der große Abenteuerspielplatz soll dann einen ganz neuen Charakter erhalten: Im Rahmen des EU-Förderprogramms „Leader“ soll ein Mehrgenerationenplatz unter dem Motto „Platz der Sinne“ entstehen. „Neben den Spielgeräten soll es einen kleinen Kräutergarten, Klangelemente und einen Fühlpfad geben“, nennt Schubert einige Beispiele. Ob der Wunsch der Gemeinde nach einer Zusammenarbeit mit der polnischen „Leader“-Gemeinschaft möglich ist, sollen nun letzte Gespräche klären. Und dann dürfen sich die Tester schon bald auf ein völlig neues Kinderparadies freuen.

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